Limburg und kein Ende


Der Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst (Bild: Wikimedia Commons/Medienmagazin pro)
Der Limburger Ex-Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst (Bild: Wikimedia Commons/Medienmagazin pro)
Die Limburger Rebellion nimmt auch nach erfolgreichem Wegmobben des Bischofs kein Ende. Jetzt stehen der Diözesanadministrator und sein Stellvertreter im Visier.


Von Peter Winnemöller|kath.net

Die Limburger Rebellion nimmt auch nach erfolgreichem Wegmobben des Bischofs kein Ende. Jetzt stehen der Diözesanadministrator und sein Stellvertreter im Visier.

Die Durchstechereien nehmen ebenfalls kein Ende. So berichtet der Spiegel in seiner Printausgabe unter Berufung auf “interne Protokolle, die Versammlungen in der Bistumszentrale wieder geben und dem Spiegel vorliegen” (DER SPIEGEL 13/2015) von Dissens zwischen kirchlichen Mitarbeitern und ihren neuen Chefs.

in Schelm, wer Arges dabei denkt. Die Forderungen sind die ewig alten nach Transparenz und Zurückgewinnung von Vertrauen. Wann denn jemals so ein Vertrauen vorgelegen haben mag, wird nicht so ganz ersichtlich. Deutlich sichtbar wird jedoch, welch schwierige, vielleicht sogar unlösbare Aufgabe dem Paderborner Weihbischof Manfred Grothe übertragen wurde. Es geht darum, wer in einem Bistum “das Sagen” hat, der Bischof oder die Funktionäre. Da nun allerdings der Diözesanadministrator keinesfalls die Revolution von oben umsetzen wird und man durchaus auch in Limburg kapiert haben wird, dass ein Bistum nicht mal eben seinen Bischof davon jagen kann und dann sofort einen neuen nach eigenem Gutdünken bekommen kann, geht nun das Hauen und Stechen wieder aus der Verborgenheit an die Öffentlichkeit.

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