Staatsanwaltschaft ermittelt wieder zum Tod eines NSU-Zeugen


Polizeiabsperrung © unwiederbringlichbegangenes @ flickr.com (CC 2.0), bearb. MiG
Die Ermittlungen zum Tod des NSU-Zeugen Florian H. wurden wiederaufgenommen. Er verbrannte 2013 in einem Auto in Stuttgart. Die Ermittler gingen bisher von Selbstmord aus. Neuere Erkenntnisse ziehen diese These aber immer stärker in Zweifel.


MiGAZIN

Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat die Ermittlungen zum Tod des NSU-Zeugen Florian H. wiederaufgenommen. Wie das baden-württembergische Justizministerium am Montag mitteilte, haben aktuelle Erkenntnisse des NSU-Untersuchungsausschusses dazu geführt, das im April 2014 eingestellte Verfahren wiederaufzunehmen. Mehr Details gab das Ministerium nicht bekannt.

Der 21-jährige Florian H. aus Eppingen bei Heilbronn verbrannte am 16. September 2013 in einem Auto in Stuttgart – genau an dem Tag, als er bei der Polizei über Neonazistrukturen aussagen sollte. Seine Eltern gehen von Mord aus, die Polizei von Selbstmord aus Liebeskummer. Diese offizielle These war umstritten, wurde zuletzt weiter angezweifelt. Ein neuer Zeuge, ein Fahrschullehrer, berichtete dem MiGAZIN von seiner zufälligen Beobachtung am Tatort.

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1 Comment

  1. Seit der spektakulären Dissertation des Schweizer Historikers für neuere Geschichte Prof. Dr. Daniele Ganser in 2005 über „Geheime NATO Untergrundarmeen in Europa“ wissen wir, vom US Imperium wurden nicht nur öffentllich NATO Vasallenarmeen unterhalten, sondern auch Rechtsradikale, Faschisten und NAZIs/-Banden …, um unsere „westlichen Werte“ ultimativ vor dem Kommunismus zu retten. 😉

    Andreotti plauderte vor dem italienischenSenat und erklärte, ganz Europa sei mit dieser organisierten braunen Pest staatstragend verseucht gewesen und dutzende schlecht unaufgeklärter Attentate in Europa würden auf das Konto dieser „NATO Untergrundarmeen“ gehen, obwohl sie in der Presse meist „linken Parteien“ und „linken Bürgern“ zugeordnet warnen „um uns gegen den Kommunismus zu immunisieren“….. In Italien, Belgien, der Schweiz und Luxemburg…. wurde die Justiz wenigstens aktiv und fand Erschreckendes…im Rest Europa das „grosse“ Schweigen. 😉

    Uns „DeutschEuropäern“ wurde offensichtlich vom Washingtoner Imperium untersagt, sich mit solchem braunen „Unrat“ überhaupt zu beschäftigen, wie es der Europarat gefordert hatte. Ersatzweise wurden bei uns in grossem Stil Akten bei Polizei und Geheimdiensten routinemässig vernichtet? Ob bei NSU Attnntaten oder Münchener Oktoberfest…., Augenzeugen versterben meist überraschend oder aus Asservaten verschwinden Tatwerkzeuge. 😉

    Ein Schuft wer Böses dabei denkt. 😉

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