„Verfehlung“: Und die Kirche schweigt


Die Freundschaft der Priesterkollegen Jakob, Dominik und Oliver (v.l.) wird durch den Vorwurf, Dominik habe einen Jungen sexuell misshandelt, hart auf die Probe gestellt Foto: Camino Filmverleih
Spätestens seit 2010 weiß die Öffentlichkeit vom systematischen Missbrauch in katholischen Einrichtungen. Seitdem kämpfen die Opfer um Aufklärung und Entschädigung. Der Spielfilm „Verfehlung“ fragt ab Donnerstag im Kino, ob das Vertuschen in der Kirche Methode hat.


Von Sebastian Schramm|pro Medienmagazin

Verschwitzt und untergehakt gehen Jakob, Dominik und Oliver vom Fußballfeld. Die drei Freunde verbindet viel. In einer Kneipe stoßen die Priester-Kollegen nach dem Spiel gemeinsam auf eine Beförderung an: Oliver wird stellvertretender Generalvikar. Die Heiterkeit des Films „Verfehlung“ endet abrupt, als plötzlich wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs gegen Dominik ermittelt wird. Die ungeheuerlichen Vorwürfe säen Zweifel. Sie stellen nicht nur die enge Freundschaft auf die Probe, sondern auch den Glauben an die gemeinsame Sache und die eigene Integrität.

Mit seinem Regiedebüt wagt sich Gerd Schneider an ein schwieriges Thema: dem Umgang der katholischen Kirche mit dem Missbrauch. Immer wieder habe er sich gefragt: „Wer bin ich eigentlich, dass ich diesen schwierigen Stoff bearbeite?“, sagte der Regisseur bei der Premiere von „Verfehlung“ am Dienstag in Berlin. Am Donnerstag läuft der Film offiziell in den deutschen Kinos an.

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3 Comments

  1. Die Befehle der Päpste Johannes XXIII und Ratzinger Stillscheigen über die Verbrechen zu wahren und alles zu leugnen, die sind weiterhin in Kraft

    Die Sexuallehre des Christentums ist psychopathologischer krank und pervers, der Wahn müsste aus Kindergärten, Kliniken, Heimen, Schulen verbannt werden. In der Psychoanalyse ist Liebe mit Emotionen und Sexualität eng verknüpft. Die religiös teuflische Sexualität mit Glück in ferner Zukunft ist nur Selbstbetrug, die Kinderficker ignorieren die gepredigte Moral. Papst Johannes XXIII befiehlt den Missbrauch Zehntausender Kinderficker zu vertuschen und die RKK Interessen über die der Opfer und Justiz zu stellen. Die RKK Großinquisitoren Ottaviani weisen 1962 mit “Crimen Sollicitations” und Ratzinger 2001 „De Delictis Gravioribus“ alle Kompetenz dem Vatikan zu, jeder Missbrauch ist zu leugnen, Akten sind nach Kirchenrecht zu vernichten, Dokumente nottfalls zu fälschen und die Kinderficker zu beschützen. Bei Weigerung droht Exkommunikation, Verlust aller Privilegien und Ausschluss von der Beichte. Verdiente Beschützer der Kinderficker werden Erzbischof und Karidnal wie Bischof Gerhard Ludwig Müller Die RKK Dokumente gelten als geheim, kein Bischof darf sie jemals erwähnen. Ohne Immunität versteckt sich Ratzinger wie viele Kinderficker im Vatikan, seine Schätzung von 2002 mit 1% Anteil ist absurd, nur die USA haben 1,5% Pädo Priester. Die 8.000 genannt von Bergoglio 2014 sind real, plus 4.000 sind verstorben. Die Chicago Tribune ermittelt die Mehrheit der US Pädo Priester wurde nie bestraft. Im BistumTrier werden 2010 detailliert 66 Priester des sexuellen Missbrauchs beschuldigt, 2014 sind davon immer noch 19 Priester im Amt.

    Eine Studie des John Jay College der City-Universität von 2010 ergibt 6.115 US-Priester (22 Bischöfe, 3303 Priester, 89 Nonnen, 215 Mönche, 50 Diakone, 21 Seminaristen) entsprechend 15% missbrauchen 16.324 Opfer sexuell, real dürften es um 100.000 Opfer sein. Etwa 65 der 109 US-Bischöfe vertuschen den Missbrauch aktiv, nur 12 sind zurückgetreten, 35 in Rente, 15 befördert und 3 verstorben. Bis 2002 werden nur 350 pädophile Priester von weit über 6.000 entlassen, 218 im Jahr 2002. Der Rest fickt weiterhin kleine Kinder. Das Erzbistum Philadelphia entlässt 21 pädophile Priester, Monsignore William Lynn deckt 22 Jahre die Kinderficker indem er deren Taten vertuscht und dafür 7 Jahre Gefängnis nekommt. Ähnlich handeln Diözesen wie Boston, Fort Worth, San Diego, Davenport, Portland, Louisville, Chicago, Manchester NH usw.

    Nach den Standards der US-Bischöfe von 2012 sind Priester nur noch pädophil, wenn sexueller Kontakt mit mehr als 1 Kind unter 12 Jahren besteht. Sexueller Missbrauch erfolgt zu 52% mit Kindern 12-15 Jahren, zu 26% mit 8-11 Jahren und zu 5% mit Jüngeren bis zum Missbrauch von Babys. Die Anzahl der US-Pädo Priester halbiert sich damit ohne etwas zu bewirken. Die US Kinderficker kosten die RKK der USA-Bistmer 3 Milliarden US$ Schweigegelder, Strafen und Abfindungen bis 1,3 Mio. US$/Opfer. Eine Sammelklage mit 660 Mio. US$ Abfindung steht für 508 Missbrauchsfälle durch 448 Kinderficker. In Montana werden 2014 Dutzende Nonnen katholischer Schulen des Missbrauchs an 105 Kindern in Hunderten Fällen angeklagt. Die RKK beschäftigt gut 33% der bekannten Täter weiter, im Vergleich mit 2008 steigt der sexuelle Missbrauch. Der US-Jesuitenorden und 11 US-Bistümer sind insolvent. Viele RKK US-Novizen bestätigen eine 40% Sex-Kultur mit Drogenkonsum in den Priesterseminaren. Seminarist Daniel Bühling und Ranke-Heinemann nennen einen 50% Anteil homosexueller RKK Priester.

    Die Deetman Untersuchung in den Niederlanden ermittelt 2011 etwa 20.000 Missbrauchsfälle durch 800 Priester. Daa umfaßt ist die Ermordung von 74 behinderten Jungen und Mädchen in kirchlichen Heimen mit der zwangsweisen Kastrationen von Henk Heithuis, der christlich „eugenisiert“ wird. Eine kanadische Kommission ermittelt gemäß BBC an 500 Schulen und Internaten den Missbrauch von etwa 150.000 Opfern in der Zeit vor 1970. Im Bistum München sind 159 Priester, 15 Diakone, 6 Mitarbeiter und 96 Religionslehrer sexuell belastet, nach massiver Aktenvernichtung ist die Dunkelziffer extrem. Im Bistum Regensburg bekannt für 30 Missbruchsopfer hat ein Priester einen „Ziehsohn“. Die Haushälterin bringt Bischof Gerhard Ludwig Müller durch Gerichte zum Schweigen, Artikel der „Passauer Presse“ werden gelöscht. Kinderficker werden laufend versetzt, der gute Bischof handelt wie Jesus in Nazareth – sagt er.

    Nordirland verzeichnet beim Missbrauch an Kindern bis 10 Jahre um 400 Fälle/Jahr Zunahme, bekannt sind 43.000 Missbräuche der RKK Kinderficker an Kindern als Arbeitssklaven und Sexopfer. Über 10.000 Mädchen müssen in katholischen Frauenhäusern umsonst arbeiten, sie werden missbraucht und sogar ermordet. Der Staat verhindert jegliche Aufklärung, der Fall wird an die Verursacher delegiert. Die Nonnenorden „Mercy Sisters“, „Sisters of Our Lady of Charity“, „Schwestern von der Nächstenliebe“, „Schwestern vom Guten Hirten“ zahlen keine Entschädigung, für die 1,2 Milliarden € muss der Steuerzahler aufkommen. Die Irish Times berichtet 2014 in 870 Missbrauchsfällen durch 325 Priester. In Heimen für ledige Mütter finden die Ermittler 800 Babyleichen, die RKK wiegelt wie immer ab, die Täter sind „längst tot“. Die Katholische Bruderschaft in Rubane House/Kircubbin hat 200 Kinder auf schlimmste Art vergewaltigt. Das UK unterhält eine Datenbank mit 23,097 Fällen von Missbrauch durch etwa 18.000 pädophile Kinderficker der RKK. Bis 2013 werden in Australien 2215 Klagen gegen die Kinderficker der RKK aktenkundig. In den 27 deutschen Bistümern und Orden werden bis 2012 etwa 1.009 Täter verantwortlich für den Missbrauch von 2.273 Opfern angeklagt.

    Eine spanische Zeitung berichtet 2010 über die schwule Sexdienste des Priesters Samuel Martin für 120 €/Stunde, 17.000€ Werbekosten sind aus dem Opferstock. In Garland/Texas gibt Priester John M. Fiala den Mord des 16-jährigen Missbrauchsopfers für 5.000 US$ beim FBI-Agenten in Auftrag. Erzbischof Angelo Bagnasco leugnet unter Eid getreu der Papstvorgabe jede Kenntnis sexuellem Missbrauch in seinem Bistum, Zeugen bestätigen vor Gericht seine Unterrichtung vorab. Erzbischof und Nuntius Jozef Wesolowski hortet als Kinderficker bei seiner Verhaftung im Vatikan 86.000 Bilder mit Kinderpornographie und erhält 3 Monate Hausarrest,

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