Gewehre aus dem 3D-Drucker werden noch tödlicher

foto: screenshot/printed firearms Das ausgedruckte CM 901 soll laut den Bastlern problemlos funktionieren
Gruppe schafft es, eine Colt CM901 herzustellen – mit 500 Dollar-Drucker


derStandard.at

Im Jahrestakt schaffen es Bastler, noch gefährlichere Waffen mit 3D-Druckern herzustellen: 2013 wurde die erste Handfeuerwaffe produziert, letztes Jahr mit der berühmten AR-15 ein gängiges Gewehr. Jetzt behauptet eine Gruppe namens „Printed Firearm“, eine Colt CM901 mit ausgedruckten Komponenten produziert zu haben. Dabei handelt es sich laut Engadget um den „tödlicheren Bruder der AR-15“. Denn die CM901 kann größere Projektile abfeuern, unter anderem 7.62×51 mm NATO.

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IIi Pfeifhase: Der Teddybär-Hase lebt noch

© Li Weidong/Spektrum.de
© Li Weidong/Spektrum.de
Ihre Heimat sind die rauen und entlegenen Berge des Tian Shan im Westen Chinas. Dort haben nur etwa 1000 Ili-Pfeifhasen überlebt, wie Biologen nun warnen.


Von Daniel Lingenhöhl|Spektrum.de

Sie sind klein, gelten aktuell als das „süßeste“ Tier der Erde und sind sehr selten – kein Wunder, dass sich die Ili-Pfeifhasen (Ochotona iliensis) fast 20 Jahre den Nachforschungen der Menschen entziehen konnten. Die gute Nachricht: Sie leben noch und konnten nun erstmals auch wieder durch ihren ursprünglichen Entdecker Li Weidong vom Xinjiang Institute for Ecology and Geography in freier Natur beobachtet werden. Der Biologe hatte die Art erst 1983 entdeckt und beschrieben; seitdem gelang nur die Sichtung von insgesamt 29 Tieren – die letzte davon Mitte der 1990er Jahre.

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Self/less: New Sci-Fi Thriller Looks To Indefinite Life Extension via Mind Uploading

What if you could upload your mind into a new brain, connected to a brand new body? Would you do it? In a new upcoming sci-fi film, Self/less, starring Ben Kingsley and Ryan Reynolds, one man sets himself to defeat his own inevitable death due to cancer by partaking in a mind uploading procedure.


By B.J. Murphy|SERIOUS WONDER

The only problem is that, with his new mind comes new memories, of which places him in a dangerous situation that is spinning out of control.

I, for one, wished a sci-fi film going into both indefinite life extension and mind uploading would carry on a more optimistic viewpoint, but in terms of dystopian sci-fi thrillers, Self/less looks very interesting and will definitely be entertaining to watch. It’s clear that topics like indefinite life extension and mind uploading are growing in acceptance, due to a growing interest in them among mainstream film producers.

CDU-Politiker warnen vor Zuwanderung „in unser Sozialsystem“

Rhizinus? (CC-by-nc-sa/3.0/de by Pantoffelpunk)
Rhizinus? (CC-by-nc-sa/3.0/de by Pantoffelpunk)
Aufgrund einer EU-Regelung könnten Einwanderer möglicherweise schon früher als nach einem Jahr Anspruch auf Hartz IV haben. CDU-Politiker sehen darin einen „Anreiz für Zuwanderung in unser Sozialsystem“.


evangelisch.de

CDU-Politiker warnen davor, dass großzügigere Hartz-IV-Leistungen in Deutschland für EU-Bürger Anreize zur Einwanderung schaffen. „Die hohen Sozialleistungen in Deutschland sind schon heute ein Anreiz für Zuwanderung in unser Sozialsystem. Dieser Anreiz darf nicht noch größer werden“, sagte Christian von Stetten (CDU), Chef des Parlamentskreises Mittelstand in der Unionsfraktion, der „Bild“-Zeitung (Samstagsausgabe).

Stetten reagierte auf ein Gutachten des EU-Generalanwalts Melchior Wathelet, wonach Deutschland die Vergabe von Hartz-IV-Leistungen an arbeitsuchende EU-Zuwanderer großzügiger regeln muss. Das Gutachten könnte wegweisend für ein anstehendes Urteil des Europäischen Gerichtshofes sein. Demnach solle es eine Einzelfallprüfung geben, wenn jemand länger als drei Monate im Land ist und während dieser Zeit schon gearbeitet habe. Bislang gilt in Deutschland für den dauerhaften Hartz-IV-Bezug eine Mindestgrenze von einem Jahr Beschäftigung (AZ: C-67/14).

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Unmut in der CDU über Kopftuch-Urteil

Themenbild
Themenbild
Nach dem Karlsruher Kopftuch-Urteil blieb es in der Landespolitik merkwürdig still. Doch nun rührt sich zumindest in der CDU Unmut über die Verfassungsrichter. CDU-Landesvize Winfried Mack hält das Urteil für falsch. Damit steht er nicht allein.


Von Reiner Ruf|Stuttgarter Zeitung.de

Als 1998 die deutsche Muslima Fereshta Ludin nach dem Abschluss ihres Referendariats in den baden-württembergischen Schuldienst strebte, gingen die Wogen in der Landespolitik hoch. Ludin bestand darauf, auch im Unterricht das Kopftuch zu tragen. Die damalige Schulministerin Annette Schavan (CDU) schien im Fall Ludin anfangs geneigt, diesem Begehren nachzukommen. Die engagierte Katholikin befürchtete, ein Kopftuchverbot werde ungewollte Nebenwirkungen entfalten – und auch die Präsenz christlicher Symbole an den Schulen in Frage stellen. Doch unter dem Druck der CDU-Landtagsfraktion schwenkte sie um. Fraktionsvize Hermann Seimetz erklärte seinerzeit, wenn Schavan das Kopftuch toleriere, werde sie ihr Amt verlieren. Die Ansichten im Landtag gingen auseinander, aber quer durch die Fraktionen gab es eine Mehrheit gegen das Kopftuch.

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Burke: Kirche soll Kultur umformen statt vereinnahmt zu werden

Headquarter des Konzerns.
Headquarter des Konzerns.
US-Kardinal Raymond Leo Burke befürchtet, dass sich die katholische Kirche von der Gegenwartskultur vereinnahmen lässt. Dies sei eine der großen Gefahren in der aktuellen innerkirchlichen Diskussion, sagte Burke der „Tagespost“ (Samstag) in Würzburg. In der Begegnung mit der Kultur müsse sich die Kirche über ihre eigene Identität und Lehre im Klaren bleiben, „um diese Kultur umzuformen“. Daher müsse es „eine sehr deutliche Unterscheidung geben zwischen dem Verhältnis von Glaube und Kultur“.


kathweb

Angesichts der Debatten um die katholische Auffassung von Ehe und Familie unterstrich der Kardinal die Bedeutung der Kontinuität in den päpstlichen Lehrschreiben des 20. Jahrhunderts. Es gelte nun erneut aufzuzeigen, „dass sich das Lehramt nicht ändert“ und dies auch gar nicht könne. Die Lehre Jesu Christi sei besonders hinsichtlich des heiligen Bundes der Ehe eindeutig. „Da es zu einem Bruch gekommen ist – dass Menschen sich in Rebellion gegen die Lehre der Kirche gewandt haben – müssen wir diese kraftvoll wieder von Neuem darlegen und die Menschen zur Bekehrung aufrufen“, so Burke.

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Nasa schickt gigantischen Forschungsballon um die Erde

Die US-Weltraumbehörde Nasa hat in Neuseeland einen riesigen Forschungsballon in die Atmosphäre steigen lassen. dpa/FOCUS ONLINE
Die US-Weltraumbehörde Nasa hat in Neuseeland einen riesigen Forschungsballon in die Atmosphäre steigen lassen. Er soll in Rekordzeit die Erde umrunden – die bisherige Bestmarke liegt bei 54 Tagen.


FOCUS ONLINE

Die US-Weltraumbehörde Nasa hat in Neuseeland einen riesigen Forschungsballon in die Atmosphäre steigen lassen. In einer Höhe von rund 33 Kilometern soll das mit Helium gefüllte Fluggerät die Erde umrunden, wie die Nasa am Freitag mitteilte. Ziel ist es, die bisherige Rekord-Flugdauer von 54 Tagen für einen solchen Ballon zu übertreffen. Die Wissenschaftler wollten beweisen, dass Riesenballons sogar 100 Tage lang im Einsatz sein können, sagte die Verantwortliche des Nasa-Ballon-Programms, Debbie Fairbrother.

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Voyeurismus statt Aufklärung

Der Kopf des heiligen Apollinaris wird in der Apollinaris Kirche, Remagen, aufgewahrt. Foto: ZDF und WDR/K.P. Baum
3sat beschäftigt sich in einer Themenwoche mit dem Glauben. Die Beiträge „Heilige Knochen“ und „makro: Glaube und Profit“ bleiben allerdings zu sehr im Anekdotischen hängen, um wirkliche Denkanstöße zu geben.


Von Franziska Schuster|Frankfurter Rundschau

Es fühlt sich ein bisschen an wie eine Mischung aus der Sendung mit der Maus und einem soliden Fernsehkrimi: Joviale Moderatoren, parataktische Erläuterungen und ein Anflug ironischer Abgeklärtheit, während die präsentierten Sachverhalte illustrativ bebildert werden.

Damit das nicht zu harmlos daherkommt, streut man ein paar Vorschläge für Themen ein, vor denen sich der Zuschauer fürchten möge. Im Fall der Sendung „Heilige Knochen“ sind das die Satanisten, beim Wirtschaftsmagazin „makro“ die große Inflation.

Experten werden befragt, die belegen, dass die Angst auch wirklich berechtigt ist – das Gruseln darf ein wenig ausgekostet werden. Dann kommt auch schon das Rettungsangebot mit versöhnlichen Allgemeinplätzen. Irgendwie war es doch immer schon so: „Das Irrationale ist eher normal, doch auch das ist menschlich.“ Und man geht zur Tagesordnung über.

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Haus von Sektenführer durchsucht

justiz_grossDie Polizei hat mit einem Großaufgebot das Haus eines mutmaßlichen Sektenführers in Hanau durchsucht und Unterlagen beschlagnahmt. Ziel der Aktion ist es unter anderem den Tod eines vierjährigen Jungen aufzuklären.


Von Gregor Haschnik und Frank Sommer|Frankfurter Rundschau

Mit einem großen Aufgebot haben Polizisten am Donnerstag und Freitag das Haus der mutmaßlichen Sektenführer in Hanau durchsucht. Wie die Staatsanwaltschaft der FR bestätigte, wird in zwei Angelegenheiten ermittelt: Zum einen geht es um den Tod eines Vierjährigen, der in der Gruppe lebte und 1988 laut Akte an erbrochenem Haferschleim erstickt ist. Da es keine Hinweise auf Fremdverschulden gegeben habe, wurde der Junge nicht obduziert. Mehrere Informanten hatten der FR berichtet, das Kind sei für besessen gehalten und misshandelt worden. Oberstaatsanwalt Jürgen Heinze betont, dass die mutmaßlichen Anführer in diesem Fall nicht Beschuldigte, sondern Zeugen seien. Die Ermittler wollen nun die genauen Umstände des Todes klären. Die Hausdurchsuchung wurde angeordnet, weil eventuell aufschlussreiche Unterlagen hätten beseitigt werden können.

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Smolensk-Bericht vorgelegt: Piloten und Lotsen sind schuld

Absturzstelle in Smolensk // (cc) Serge Serebro, Vitebsk Popular News [CC BY-SA 3.0] / Wikimedia
Die Militärstaatsanwaltschaft hat ihren Bericht zum Flugzeugabsturz von Smolensk vorgelegt. Hauptschuldige seien demnach die Piloten, die im Nebel nicht hätten landen dürfen. Doch auch die russischen Lotsen wollen die Ermittler wegen möglicher Verfehlungen gerne noch befragen.


Von Lars Leschewitz|POLEN HEUTE

Heute hat die Militärische Staatsanwaltschaft auf einer Pressekonferenz ihren Bericht zu den Hintergründen des Flugzeugabsturzes von Smolensk 2010 vorgelegt. Nach Ansicht der Ermittler liegt die Hauptschuld bei der Crew der Regierungsmaschine. Diese hätte bei den Witterungsbedingungen, die am Flughafen von Smolensk herrschten, niemals ein Landemanöver einleiten dürfen. Dazu habe auch beigetragen, dass sich kabinenfremde Personen im Cockpit befunden hätten. So soll etwa General Andrzej Blasik Druck auf die Crew ausgeübt haben, zu landen. Beim zu niedrigen Anflug habe die Maschine dann mehrere Bäume touchiert und sei unkontrollierbar geworden.

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Raif Badawi: „Auf wundersame Weise 50 Peitschenhiebe überlebt“

Bild: Center for Inquiry
Bild: Center for Inquiry
  • Der saudische Blogger Raif Badawi hat sich erstmals nach seiner Verhaftung öffentlich geäußert.
  • In einem Brief, der in der jüngsten Ausgabe des Nachrichtenmagazins Spiegel veröffentlicht wird, schreibt Badawi, er habe die ersten 50 Peitschenhiebe „auf wundersame Weise überlebt“.
  • Ein Buch Badawis kommt am 1. April in den Buchhandel. Darin sind auch die Blogeinträge zu lesen, wegen der Badawi veruteilt wurde. Er setzt sich für eine säkulare saudische Gesellschaft ein.


Von Christoph Meyer|Süddeutsche.de

Badawi äußert sich in Brief zur Prügelstrafe

Der saudische Blogger Raif Badawi hat sich erstmals seit seiner Verhaftung im Jahr 2012 zu Wort gemeldet. Dem Magazin Spiegel zufolge konnte er einen Brief aus dem Gefängnis schreiben, der in der jüngsten Ausgabe der Zeitschrift abgedruckt wird.

Darin schreibt der zu 1000 Peitschenhieben verurteilte Blogger, er habe die ersten 50 Hiebe auf „wundersame Weise überlebt“.

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Geisterflüsterin Lotte Ingrisch: „Mit Esoterik hab ich nichts am Hut“

Bild: (c) Die Presse – Clemens Fabry
Im Krimi der 84-Jährigen geht es um Killer und Geister. Ein Gespräch über Störfelder und Kraftorte, amputierte Gehirnhälften und Quantenphysik.


Von Christine Imlinger|Die Presse

Bevor sich Lotte Ingrisch an den Tisch setzt, beobachtet sie ihren kleinen Finger. An dessen Bewegungen – der Finger sei, sagt sie, wie ein Pendel quasi ein Verstärker, der Wahrnehmungen sichtbar macht – erkennt sie, ob ein Platz gestört ist oder nicht. In ihrer Wohnung in der Hofburg lebt sie zwischen Kraftorten und Störfeldern – das intensivste Störfeld, sagt sie, sei das Fenster, das unter die Michaelerkuppel hinausgeht. Sitzt sie dort, hat sie starke übersinnliche Erfahrungen – beim Fernsehen sei da schon ein „blauer Mann“ durchs Zimmer gelaufen.

Das Übersinnliche, die Geister, der Tod und das Danach, das sind die großen Themen der 84-jährigen Autorin. Auch im neuen Buch: Darin stirbt ein Auftragskiller, ersteht als Geist wieder auf und verliebt sich in die Frau, die er töten sollte. Um sie zu retten, braucht er die Hilfe einer liebenswerten, verrückten alten Dame in der Hofburg, die als Einzige mit dem Geist kommunizieren kann. Und die ihm erklärt, dass das Sterben ganz anders ist, als er sich das vorgestellt hätte. Der Tod als Reich unbegrenzter Möglichkeiten.

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Studie: „Systemversagen“ im Stift Kremsmünster

Archivbild: Stift Kremsmuenster / Bild: Clemens Fabry / Die Presse
Ein Münchner Institut hat die Missbrauchs-Affäre aufgearbeitet – und 350 Fälle sexueller, körperlicher oder psychischer Gewalt ausgemacht.


Die Presse

„Das Stift Kremsmünster hat es über Jahrzehnte nicht geschafft, die ihm anvertrauten Schüler ausreichend vor pädosexuellen Übergriffen zu schützen“ und „Es hätte mit einer besseren Kommunikationsstruktur verhindert werden können“ – so fasst Sozialforscher Florian Straus eine von ihm und seinen Kollegen erstellte und am Freitag präsentierte Studie zum Missbrauchsskandal im Stift zusammen – und spricht von „Systemversagen“.

Nach dem Auffliegen der Affäre 2010 hat das Stift das Münchner Institut für Praxisforschung und Projektberatung (IPP) mit einer Studie zur Aufarbeitung beauftragt. Im Projektbeirat waren Abt und Prior, drei IPP-Experten sowie fünf ehemalige Schüler vertreten. Den Kern der Untersuchung bilden Interviews mit ehemaligen Schülern, Patres und weltlichen Angestellten, die zwischen 1945 und 2000 im Stift tätig waren. Dabei wurden 350 Fälle sexueller, körperlicher oder psychischer Gewalt ausgemacht, 24 Personen wurden beschuldigt. Da es sich um keine repräsentative Umfrage handelt, besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit.

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John Cleese: „Muslime haben das Recht, ausgelacht zu werden“

John Cleese, Bild: rebellesociety.com
Muslime auszulachen ist in Ordnung: So sieht es Monty-Python-Mitglied John Cleese im SPIEGEL-Gespräch. Über den Propheten habe er sich allerdings nie lustig gemacht.


SpON

Der Islam ist nach Ansicht des britischen Komikers und Autors John Cleese ein gutes Thema für die Satire.

Cleese, 75, und die übrigen Mitglieder der legendären Gruppe Monty Python hatten in den Achtzigerjahren mit der Religionssatire „Das Leben des Brian“ Kontroversen unter Christen ausgelöst.

In einem SPIEGEL-Gespräch anlässlich seiner Autobiografie, die am Montag auf Deutsch erscheinen wird, sagte Cleese: „Muslime, die bei uns leben, sind Teil unserer Gesellschaft. Sie haben das Recht, ausgelacht zu werden.“ (Lesen Sie hier das ganze Gespräch im neuen SPIEGEL.)

Wilders: „Lasst Jihadisten gehen – aber nicht zurückkehren“

Wilders und Strache / Bild: APA/EPA/HELMUT FOHRINGER
Dem niederländischen Rechtspopulisten ist es lieber, wenn Jihadisten ihre Verbrechen im Ausland begehen. Für FPÖ-Chef Strache sind die „Teufelskrieger“ tickende Zeitbomben.


Die Presse

FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache und der niederländische Rechtspopulist Geert Wilders diskutieren heute Abend in der Wiener Hofburg das Thema „Europas Bedrohung durch die Islamisierung“. Schon vorab ließ Wilders, der zu den prominentesten und umstrittensten Islamkritikern Europas zählt, mit einem ungewöhnlichen Lösungsvorschlag für das Problem ausländischer Kämpfer in Syrien und im Irak aufhorchen: Er verstehe nicht, warum westliche Regierungen dies Menschen an der Ausreise hinderten.

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Berlin: Evangelische Kirche plant „Flüchtlingskirche“

Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz will ihre Flüchtlingsarbeit intensivieren. Es soll eine „Flüchtlingskirche“ eingerichtet werden sowie eine mobile Beratung für Kirchengemeinden, wie die Kirche am Freitag in Berlin mitteilte. Ferner gebe es nun Förderungsmöglichkeiten für die Beratung und Unterstützung von Flüchtlingen sowie von Haupt- und Ehrenamtlichen in der Flüchtlingsarbeit. Dazu habe die Kirchenleitung eine Rahmenkonzeption beschlossen.

kathweb

Unter dem Namen „Flüchtlingskirche“ werde ein Ort für die Beratung und für Begegnungen von und mit Flüchtlingen geschaffen. Eine konkrete Lokalität dafür gebe es noch nicht. Das Team der „Flüchtlingskirche“ soll auch Ansprechpartner in Flüchtlingsfragen für die gesamte Landeskirche sein. Träger werde der Kirchenkreis Berlin-Stadtmitte in Zusammenarbeit mit der Landeskirche.

Im November 2014 hatte die evangelische Herbstsynode 500.000 Euro für die Arbeit mit Flüchtlingen bewilligt und weitere 500.000 Euro in Aussicht gestellt, verbunden mit dem Auftrag an die Kirchenleitung, ein Rahmenkonzept zu erstellen.

Bundestagsabgeordnete Albsteiger: ‚Gendermainstreaming ist Ideologie!‘

Katrin Albsteiger (2014), Bild: wikimedia.org/CC BY 3.0/Foto-AG Gymnasium Melle
Katrin Albsteiger (CSU): „Ich halte das Überstülpen einer zweifelhaften Denkweise über die ganze Gesellschafft, die dazu nie befragt worden ist, für das falsche Mittel.“ – Diskussion mit Birgit Kelle bei „Christdemokraten für das Leben“


kath.net

„Bei Gender-Mainstreaming geht es nicht um Frauenförderung, sondern es geht um Ideologie. Der Maßnahmenkatalog spricht Bände: Sprache ,bereinigen‘, Lehrpläne verändern, ein wie auch immer geartetes ,gesellschaftliches Klima‘ herbeiführen – das sind alles Instrumente aus dem Werkzeugkasten der Ideologen. Hier nehmen ein paar Leute ihre Überzeugungen zu wichtig. Ihr Ziel ist nicht ,Frauenförderung‘, sondern ,Umerziehung‘ – das ist aber nicht die Aufgabe von Politik.“ Dies stellte die CSU-Bundestagsabgeordnete Katrin Albsteiger in einer Diskussion mit Bestsellerautorin Birgit Kelle fest. Zur Diskussion zum Thema Frauenförderung, Gender-Mainstreaming und zu Kelles neustem Buch „GenderGaga“ hatten am Dienstag die Berliner „Christdemokraten für das Leben“ (CDL) eingeladen, mit Albsteiger waren insgesamt vier Bundestagsabgeordnete bei der Diskussion anwesend (MdB Sylvia Pantel/CDU, MdB Graf Philipp von Lerchenberg/CSU, MdB Josef Rief/CDU).

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Secret NSA documents reveal scope of Israeli spying on US

Confetti falls in front of a poster of Israeli PM Netanyahu as supporters of his Likud party take part in early celebrations while they wait for the announcement of the first official results of elections on March 17, 2015 in Tel Aviv (AFP Photo/Jack Guez)
The Israeli government’s assertion that Israel does not spy on the United States is contradicted by secret National Security Agency (NSA) documents, The Intercept reported on Thursday. Israel had refuted a report published in the Wall Street Journal earlier this week, which claimed that Israel was spying on ongoing talks for a nuclear deal with Iran. The information was then allegedly shared with U.S. lawmakers and other parties in order to undermine support for the deal domestically.

By Aditya Tejas|Raw Story 

“We got our intelligence from other sources, not from the United States. The instruction has been clear for decades now: you don’t spy on the United States, directly or indirectly,” Israeli Foreign Minister Avigdor Lieberman had said, according to the Times of Israel. According to The Intercept, however, the recently leaked documents show that the NSA considers Israel’s intelligence service a “key threat” and a “hostile” player.

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Die Raumsonde Gaia – beispiellos und beispielhaft

Die Raumsonde Gaia, derzeit im Lagrange-Punkt 1,5 Millionen Kilometer von der Erde entfernt. Bild: Esa/Heise.de
Das vielleicht wichtigste Teleskop im Weltraum wird bald erste Ergebnisse liefern. Die Menge und Qualität von Sternpositionen bis weit in die Milchstraße, aber auch darüber hinaus, verspricht einzigartig zu sein. Aber auch methodisch könnte die Raumsonde zeigen, wie gute Wissenschaft funktioniert.


Von Alexander Unzicker|TELEPOLIS

Auch in der Astronomie ist das Einfachste oft das Beste. Das Beobachten der Sternparallaxe, eine kleine Winkelverschiebung der Position durch Änderung des Beobachterstandpunkts, ist die verlässlichste Entfernungsmessung der Astronomie. Was das menschliche Auge intuitiv beim Stereosehen verarbeitet, hat die Raumsonde Gaia (Ursprung: Globales Astrometrisches Interferometer für die Astrophysik) zu technischer Perfektion gebracht – wobei sie als „Augenabstand“ den Durchmesser der Erdbahn verwendet.

Natürlich muss man für große Distanzen im Kosmos auf andere Methoden zurückgreifen, zum Beispiel um uns die typischerweise Milliarden Lichtjahre Entfernung der Galaxien erkennen zu lassen. Jedoch sind alle anderen Methoden von Annahmen abhängig, die sich in der Geschichte der Astronomie oft schon als dramatisch falsch herausgestellt haben – so unterschätzte Edwin Hubble, der Pionier der Kosmologie, die Größe des Universums fast um den Faktor zehn.

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The Deep Web Suicide Site

Image: Motherboard.vice.com
The deep web is not just a place for drugs and criminals. It hosts whistleblower platforms, Chinese netizens circumventing the country’s censorship Great Firewall, and a lot of other perfectly legal websites—heck, even Facebook is ​on it

By Lorenzo Franceschi-Bicchierai|MOTHERBOARD

There’s also a new website that’s on the edge between legality and illegality, between empathy and what some would see as sinfulness: a forum to discuss anything related to suicide, from suicidal thoughts and fantasies, to actual methods of killing oneself.

It’s called Sanctioned Suicide, and its professed ethos is to give anyone a safe and completely anonymous haven to talk about their darkest thoughts.

“It is a place for people to find help and a place to vent,” Apollo, the pseudonymous founder of the site, told Motherboard, “as well as a place to find a suitable way of choosing to end their own lives, if that is their desire.”​

Suicide is a taboo in our society, but it’s also a tragic reality. In 2013, there were more than 41,000 reported deaths by suicide in the United States, making it the 10th leading cause of death in the country, according to the Centers​ for Disease Control and Prevention.

Leading suicide prevention organizations see it as a health crisis.

“While suicide is a leading cause of death, it is preventable. As a nation, we have a mental health crisis,” read a statem​ent from the American Foundation for Suicide Prevention last year. “To reverse the trend of suicide increasing, we need to invest in research, education, and support policy that helps people with mental disorders get the help they need.”

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