Berlin: Evangelische Kirche plant „Flüchtlingskirche“


Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz will ihre Flüchtlingsarbeit intensivieren. Es soll eine „Flüchtlingskirche“ eingerichtet werden sowie eine mobile Beratung für Kirchengemeinden, wie die Kirche am Freitag in Berlin mitteilte. Ferner gebe es nun Förderungsmöglichkeiten für die Beratung und Unterstützung von Flüchtlingen sowie von Haupt- und Ehrenamtlichen in der Flüchtlingsarbeit. Dazu habe die Kirchenleitung eine Rahmenkonzeption beschlossen.

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Unter dem Namen „Flüchtlingskirche“ werde ein Ort für die Beratung und für Begegnungen von und mit Flüchtlingen geschaffen. Eine konkrete Lokalität dafür gebe es noch nicht. Das Team der „Flüchtlingskirche“ soll auch Ansprechpartner in Flüchtlingsfragen für die gesamte Landeskirche sein. Träger werde der Kirchenkreis Berlin-Stadtmitte in Zusammenarbeit mit der Landeskirche.

Im November 2014 hatte die evangelische Herbstsynode 500.000 Euro für die Arbeit mit Flüchtlingen bewilligt und weitere 500.000 Euro in Aussicht gestellt, verbunden mit dem Auftrag an die Kirchenleitung, ein Rahmenkonzept zu erstellen.

Ein Gedanke zu “Berlin: Evangelische Kirche plant „Flüchtlingskirche“

  1. BSR

    Da fließt ne Menge Geld in die Flüchtlingsarbeit, so kann man auch neue Mitglieder keulen, ;-). Müßte der deutsche Staat nicht Unsummen an Leistungen nach dem Kirchenkonkordat zahlen könnte er locker die Flüchtlingsarbeit rechtstaatlich alleine stemmen. Hier sehe ich leider „Kirchenasyl“ wieder jeglicher rechtstaatlicjkeit aufkeimen.
    Was will man erwarten, wenn das Staatsoberhaupt Pfaffe und ein gewisser Regierungsanteil religiös geprägt ist? Ohne ehrliche Trennung von Religion(en) und Staat wird es immer wieder Dissonanzen geben.

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