Burke: Kirche soll Kultur umformen statt vereinnahmt zu werden


Headquarter des Konzerns.
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US-Kardinal Raymond Leo Burke befürchtet, dass sich die katholische Kirche von der Gegenwartskultur vereinnahmen lässt. Dies sei eine der großen Gefahren in der aktuellen innerkirchlichen Diskussion, sagte Burke der „Tagespost“ (Samstag) in Würzburg. In der Begegnung mit der Kultur müsse sich die Kirche über ihre eigene Identität und Lehre im Klaren bleiben, „um diese Kultur umzuformen“. Daher müsse es „eine sehr deutliche Unterscheidung geben zwischen dem Verhältnis von Glaube und Kultur“.


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Angesichts der Debatten um die katholische Auffassung von Ehe und Familie unterstrich der Kardinal die Bedeutung der Kontinuität in den päpstlichen Lehrschreiben des 20. Jahrhunderts. Es gelte nun erneut aufzuzeigen, „dass sich das Lehramt nicht ändert“ und dies auch gar nicht könne. Die Lehre Jesu Christi sei besonders hinsichtlich des heiligen Bundes der Ehe eindeutig. „Da es zu einem Bruch gekommen ist – dass Menschen sich in Rebellion gegen die Lehre der Kirche gewandt haben – müssen wir diese kraftvoll wieder von Neuem darlegen und die Menschen zur Bekehrung aufrufen“, so Burke.

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