Gottesknechte zocken um einen Radweg – Gier in Torgelow


Von der B 109 bis Hammer ist der neue Radweg schon fertig, weiter geht es erst einmal nicht. Die Kirche will ihr Grundstück nicht so einfach verkaufen. Bild. Thomas Krause
Der Radwegebau von der B 109 bis nach Torgelow stockt. Ungeklärte Grundstücksangelegenheiten sind der Grund. Die Stadt Torgelow soll jetzt vermitteln und sieht sich auf einem guten Weg. Spätestens im Mai sollen die Bauarbeiter weitermachen können.


Uckermark Kurier

Normalerweise sollten Radfahrer schon auf der neuen Piste von der B 109 am Abzweig Torgelow bis in die Ueckerstadt entlang rollen können. Das können sie auch, allerdings ist hinter Hammer erst einmal Schluss mit der Tour auf dem fein asphaltierten Radweg.

Hinter einem Stoppschild endet der neue Radweg, die Bauarbeiten im Auftrag des Landestraßenbauamtes Neustrelitz ruhen seit einigen Wochen. Grund: Die Grundstücksfrage, die schon Anfang Dezember für das Einstellen der Bautätigkeit gesorgt hatte (der Nordkurier berichtete), ist noch immer nicht geklärt. Die Kirche weigert sich derzeit, ein Grundstück, das genau im Bereich des neuen, gut 550 000 Euro teuren Radweges liegt, einfach so zu verkaufen. Es geht um etwa 7000 Quadratmeter, die der Kirche gehören.

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