Amnesty wirft Hamas Kriegsverbrechen im Gaza-Krieg vor


Spendenaufruf durch Erhat Toka auf Facebook. Screenshot:BB
Spendenaufruf durch Erhat Toka auf Facebook. Screenshot:BB
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International wirft bewaffneten Palästinensergruppen wie der Hamas Kriegsverbrechen im jüngsten Gaza-Krieg vor. In dem 50-tägigen Konflikt zwischen Israel und der im Gazastreifen herrschenden Hamas im Juli und August 2014 seien Tausende Raketen und Granaten auf Wohngebiete in Israel abgefeuert worden, heißt es in einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht.


derStandard.at

Dabei seien insgesamt sechs Zivilisten in Israel getötet worden, unter ihnen ein Vierjähriger. Auch auf palästinensischer Seite habe es durch den wahllosen Beschuss mit Raketen und Granatwerfern durch bewaffnete Gruppen zivile Opfer gegeben.

In einem Bericht aus dem Dezember hatte Amnesty auch Israel mögliche Kriegsverbrechen in den letzten Tagen des Gaza-Kriegs vorgeworfen. Der Direktor des Nahost- und Nordafrika-Programms bei Amnesty, Philip Luther, betonte, die Tatsache, dass auch von palästinensischer Seite Kriegsverbrechen verübt worden seien, entbinde Israel nicht von den Verpflichtungen des humanitären Völkerrechts.

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