Dodo Laun wünscht „bessere Gesprächskultur“


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Gegen Kritik an seiner Person hat sich der Salzburger Weihbischof Andreas Laun (72) in einem Interview mit der Tageszeitung „Kurier“ (Sonntag) gewandt. Er vermisse die gute Gesprächskultur, wenn er den Eindruck habe, oft nur deshalb gefragt zu werden, „weil man Streit sucht“, erklärte Laun, der vor 20 Jahren zum Bischof geweiht wurde. Auch bei den polarisierenden Themen vertrete er statt seiner Privatmeinung „das, was die Kirche sagt. Und die Kirche ist nicht politisch korrekt“, so Laun.


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Viele würden eine „katholische Antwort“ nicht hören wollen, doch betrachte er es als „Sünde“, würde er zu manchen Zeitströmungen schweigen, betonte Laun. Er verwies hier etwa auf die „Sexualisierung von Kindern in den Schulen“ sowie auf die Abtreibung, die „für die Kirche Mord, in der EU ein Menschenrecht“ sei. Er selbst wäre heute „wahrscheinlich abgetrieben“ worden, bemerkte der Bischof – „weil ich mit einer Hasenscharte und einem Wolfsrachen geboren bin“.

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