Gröhe, Joost und Schwaetzer in neuer EKD-Synode


Foto: epd-bild/Norbert Neetz /Steffen Schellhorn
Der neuen Synode der Evangelische Kirchen in Deutschland (EKD) gehören erneut etliche Spitzenpolitiker und bekannte Wissenschaftler an. Neben Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) und der SPD-Sozialpolitikerin Kerstin Griese wird auch die Grünen-Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Katrin Göring-Eckardt, wieder im Kirchenparlament mitarbeiten, wie die EKD am Montag in Hannover mitteilte.


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Neu in der 12. Synode, die vom 1. bis 3. Mai zu ihrer konstituierenden Sitzung in Würzburg zusammenkommt, sind die Internetbotschafterin der Bundesregierung, Gesche Joost, sowie die frühere sächsische Wissenschaftsministerin Sabine von Schorlemer (parteilos).

Die Synode ist das gesetzgebende Leitungsorgan der EKD. Sie berät auf ihren Tagungen, die gewöhnlich einmal im Jahr stattfinden, neben kirchlichen Angelegenheiten auch gesellschaftliche Schwerpunktthemen. In die Amtszeit der neuen Synodalen, die für sechs Jahre bestimmt worden sind, fällt unter anderem das Reformationsjubiläum im Jahr 2017.

Dem Kirchenparlament gehören 120 Mitglieder an. 100 Synodale werden von den 20 Landeskirchen gewählt. Darüber hinaus beruft der Rat der EKD 20 Vertreter aus Politik, wichtigen Gesellschaftsgruppen sowie von Universitäten. Unter anderen gehören der Berliner Historiker Paul Nolte, die Göttinger Dogmatik-Professorin Christine Axt-Piscalar und der Direktor des Militärhistorischen Museums der Bundeswehr in Dresden, Matthias Rogg, der Synode an.