Erdogan-Tochter rechtfertigt Benachteiligung von Frauen im Islam


Recep Tayyip Erdogan mit seiner Frau Emne und seine jüngere Tochter Sumeyye. – Foto: dpa
Sümeyye Erdogan, Tochter des türkischen Präsidenten, hat die Diskriminierung von Frauen im Erbrecht des Islam gerechtfertigt. Die 30-Jährige erwägt eine Kandidatur bei den Parlamentswahlen im Juni


DER TAGESSPIEGEL

Die jüngste Tochter des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan, Sümeyye Erdogan, hat die Benachteiligung von Frauen im Erbrecht des Islam gerechtfertigt. Angesichts der größeren Verantwortung für Männer als Brotverdiener nach den Regeln des Islam sei es nur gerecht, wenn Söhne einen größeren Erbanteil erhielten als Töchter, sagte Sümeyye Erdogan laut türkischen Medienberichten vom Montag bei einem Vortrag in Brüssel.
Erdogan kritisierte die Feminismus-Bewegung, wandte sich gleichzeitig aber auch gegen die Unterdrückung von Frauen in islamischen Staaten.

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Ein Gedanke zu “Erdogan-Tochter rechtfertigt Benachteiligung von Frauen im Islam

  1. Rolo

    Es soll Religionen geben, aus denen u.a. sogar sogenannte „normale Menschen“ hervorgehen. Möglicherweise eher selten, aber auch im Umfeld des derzeitigen, erdoganisch-neoosmanischen Islam nicht ganz ausgeschlossen . Allerdings scheint ALLAH einigen seiner Politiker (samt deren Nachwuchs) diese Daseinsform, aus undurchschaubaren Gründen strikt zu verwehren.

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