Schweizergarde: Kommandant gegen Öffnung für Frauen und Ausländer


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Der Kommandant der Schweizergarde, Christoph Graf, hat sich gegen Frauen und Ausländer in der Schweizergarde ausgesprochen. „Die Zeit für eine Frau in der Garde ist nicht reif“, betonte Graf in einem Interview der „Aargauer Zeitung“ (Montag). „Wir haben eine Tradition, die seit 500 Jahren andauert und von der wir leben“, so Graf. Dasselbe gelte für die katholische Kirche. „Wo würde das hinführen, wenn sie jeder Modeströmung hinterherlaufen würde? Am Ende hätten wir plötzlich Bischöfinnen oder sogar eine Päpstin.“


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Mit Blick auf eine mögliche Öffnung der Schweizergarde für andere Staatsangehörige betonte Graf, die Mitgliedschaft werde ein „Privileg“ für Schweizer bleiben: „Die Garde wird eher aufgelöst, als dass sie Ausländer aufnimmt. Dazu ist sie zu stolz.“ Derzeit habe die Garde genügend Nachwuchs, da es nach der Wahl von Papst Franziskus einen regelrechten Schub gegeben habe. Schwierig sei, dass die heutige Jugend „keine große Beziehung mehr zur Kirche und zum Glauben“ habe. Beides sei für den Eintritt in die Schweizergarde jedoch unabdingbar.

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