Wann entstand Ostern?


frohe_osternTheologisch gesehen entstand das Christentum erst wegen der Ereignisse in der Karwoche. Sie beendet die Fastenzeit, die mit dem Aschermittwoch begonnen hat, erinnert an Leid und Schmerz der letzten Tage Jesu und führt zur Erlösung aus dem irdischen Menschsein und zum ewigen Leben – die Basis der größten Weltreligion.


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Anfangs wurde die Ostergeschichte an nur einem Tag gefeiert. Erst im dritten Jahrhundert entstand die Idee einer einwöchigen Vorbereitung, bald darauf wurden drei heilige Tage (triduum paschale) eingeführt: Gründonnerstag bis Ostersonntag bilden seitdem den Höhepunkt des christlichen Kirchenjahres. In der Messfeier zum Letzten Abendmahl am Gründonnerstag Abend wird kein Schlusssegen gesprochen, Karfreitag und Karsamstag sind die einzigen Tage im Jahr, an denen keine Messe gelesen wird. Die Glocken fliegen symbolisch nach Rom, statt des Läutens setzte sich der Brauch des Ratschens durch. Erst in der Osternacht endet der Gottesdienst wieder mit Schlusssegen und ordentlicher Entlassung.

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2 Gedanken zu “Wann entstand Ostern?

  1. Rolo

    Ostern, Western ?
    Auch interessant: Wann entstanden „Western“ ?
    (Am 1. Dezember 1903 kam mit „Der große Eisenbahnraub“ der erste Western ins Kino.) 😉

    Spaß beiseite, der Begriff Ostern kommt vor ca. 2000 Jahren v.Chr. aus dem Babylonischen und ist abgeleitet von „Ishtar“, der Mutter und Gattin des Hirtengottes Tammuz. Sie war u.a. die Göttin des Krieges und des sexuellen Begehrens. In semitischen Dialekten wird Ishtar wie „Easter“ (engl. Ostern) ausgesprochen.
    Wie heißt es in einem HIT der Gruppe DIE PRINZEN ?: „Das ist alles nur geklaut und gestohlen, nur gezogen und geraubt…

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    1. Weil es genau dazu paßt

      Pontifex Maximus nennt sich der babylonisch kostümierte Vatikan Popanz. Der Baal Pontifex in Babylon war einst all-wissend, lässt sich Ring und Schuhe küssen, seine Priester leben zölibatär wie heute. Der Perser Kyros II erobert 539 v.C. Babylon, der tapfere Pontifex Maximus flieht nach Lydien mit den Orten Pergamon und Palmyra in der West-Türkei. Der letzte König der Attaliden (546-133 v.C.) Atallus Philometor Euergetes III vererbt 133 v.C. sein Baal Kostüm mit Stadt und Titel an Rom. Sein Stiefsohn Aristonikos erhebt Anspruch, verliert aber. Kaiser Flavius Gratianus (367-383 n.C.) will den Baal Titel nicht, der römische Bischof usurpiert ihn mitsamt der Kostümierung, dem Hirtenstab und 2 Himmelsschlüsseln von Gott Janus. Die Schlüssel werden 431 n.C. dem fiktiven Bischof von Jerusalem, Apostel Petrus, geweiht.

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