Stuttgarter Ku-Klux-Klan-Gründer: Bis zu 20 Polizisten wollten eintreten


Zeremonie des Ku-Klux-Klan in Martinsville, Virginia. Die Verwicklungen baden-württembergischer Sicherheitsbehörden mit dem rassistischen Ku-Klux-Klan (KKK) haben eine größere Dimension als bisher angenommen.dpa / Jim Lo Scalzo
Dass ein V-Mann des Verfassungsschutzes im Südwesten einen Ku-Klux-Klan ins Leben gerufen hat, war bereits bekannt. Auch, dass zwei Polizisten Mitglieder waren. Nicht aber, dass das Interesse von Polizisten, in den rassistischen Geheimbund einzutreten, so groß war.


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  • Polizisten sollen sich um Eintritt in Ku-Klux-Klan bemüht haben
  • NSU-Untersuchungsausschuss soll den Informationen nachgehen
  • V-Mann organisierte Treffen zwischen Polizisten und dem KKK

Die Verbindungen der Baden-Württemberger Polizei zum Ku-Klux-Klan (KKK) gehen weiter als bisher bekannt. Offenbar interessierten sich bis zu 20 Polizisten der Südwestbehörde für eine Mitgliedschaft in dem rassistischen Geheimbund.

Das sagte der Achim Schmid, Ex-Chef des KKK-Ablegers „European White Knights of the Ku Klux Klan“ in Baden-Württemberg, den „Stuttgarter Nachrichten“.
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