Österreich: Für 68 Prozent hat die Kirche keine Glaubwürdigkeit mehr


Bild: standard.at
Nur vier von zehn Österreichern bezeichnen sich selbst als gläubig, knapp gleich viele glauben an die Osterbotschaft von Tod und Auferstehung Jesu Christi.


Von Conrad Seidl|derStandard.at

Gibt es einen Himmel? Kommt man dorthin, wenn man fromm ist und Gutes tut? Nein, daran mögen 60 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher nicht glauben – wobei die ablehndende Haltung in allen Bevölkerungs- und Bildungsschichten ähnlich ausgeprägt ist. Die Zustimmung ist etwas stärker differenziert, jüngere Befragte glauben dreimal so stark an den Himmel wie Menschen über 50. Aber insgesamt ist der Glaube an die Existenz eines himmlischen Jenseits mit 14 Prozent sehr bescheiden ausgeprägt.

Umgekehrt: Kommt, wer Böses tut, in die Hölle? Diese Idee wird sogar von 70 Prozent verworfen. Nur jeder zehnte Befragte in der aktuellen STANDARD-Umfrage des Linzer Market-Instituts unter 419 repräsentativ ausgewählten Wahlberechtigten glaubt an die Hölle. Wiederum sind es am ehesten die Jüngeren, die eine Vorstellung von der Hölle haben.

weiterlesen