Religiotie: Traditionelle Kreuzigungen auf Philippinen


Bild: (c) APA/EPA/RITCHIE B. TONGO (RITCHIE B. TONGO)
Sie lassen sich ans Kreuz nageln und geißeln sich selbst – dutzende Gläubige begingen auf den Philippinen die traditionellen Karfreitagsfeierlichkeiten. Die katholische Kirche kritisiert das alljährliche Ritual.


Die Presse

In einem schmerzhaften Ritual haben sich auf den erzkatholischen Philippinen am Karfreitag wieder einige Dutzend Männer und mindestens eine Frau an Kreuze nageln lassen. Sie wollen damit an die Leiden Jesu erinnern, für Sünden büßen und sich Gottes Hilfe bei Krankheiten oder Problemen in der Familie sichern.

„Ich tue es für mein Land“, meinte Ruben Enaje (54), der in San Pedro rund 70 Kilometer nördlich der Hauptstadt Manila zum 29. Mal dabei war. „Ich bete auch, dass der Taifun, der sich nähert, nicht zu viele Schäden anrichtet.“ Taifun „Maysak“ tobt vor der Ostküste und sollte Sonntag früh an Land kommen.

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