Dodo Müller: Eine Glaubenskongregation wird es immer geben


Gerhard L. Müller links im Bild
Gerhard L. Müller links im Bild
Der Präfekt der vatikanischen Glaubenskongregation, Kardinal Gerhard Ludwig Müller, macht sich um den Fortbestand der von ihm geleiteten Kurienbehörde keine Sorgen. Eine Glaubenskongregation werde es „in irgendeiner Form“ trotz aller möglicher Reformen immer am Vatikan geben, „weil das Lehramt des Papstes für die Universalkirche seine wichtigste Mission darstellt“, sagte Müller der „Welt am Sonntag“.


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Angst, dass später einmal einer seiner Nachfolger die Dinge anders sehen könnte, hat der Kurienkardinal laut eigenem Bekunden nicht. „Auch in 500 Jahren wird man noch sagen, dass sich die Welt dem Schöpfungswillen Gottes verdankt. Dass sie Ausdruck seiner Liebe und seiner Güte ist.“ Auf dem „Weg zum Heil“ könne die Kirche nicht irren, weil sie den Beistand des Heiligen Geistes und die Zusage seiner Gnade habe. „Wer das nicht annimmt, vermutet hinter dem kirchlichen Agieren einen verdeckten Machtanspruch oder mangelnde Aufgeklärtheit.“

Zugleich räumte Müller ein, dass manches, was in der Kirche geschehe, begleitet sei von „aller Dialektik des Menschlichen“. Hinzu komme: „Unsere Kongregation ist nicht von Gott eingesetzt.“ Das seien nur die Bischöfe und der Papst. „Aber der Papst übt den Primat aus, indem er das Kardinalskollegium heranzieht zur Mitarbeit, besonders auch in der Form der Kardinalskongregationen der römischen Kurie.“

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2 Comments

  1. Der Müller als erfahrener Beschützer von RKK Kinderfickern, die er immer wieder unwissenden Gemeinden aufs Auge gedrückt hat, der bringt jede Kritik am Geschwurbel durch hohe Geldstrafen zum Schweigen. Dafür finden sich immer Richter.

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  2. @ „Eine Glaubenskongregation wird es immer geben.“
    Zumindest so lange, wie es Typen wie diesen Dodo Müller gibt. (Vor allem aber solange, wie es geistige Dünnbrettbohrer gibt, die auf den Schwindel abfahren.)

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