Freiburger Erzapostel Burger warnt vor Sterbehilfe


Stephan_BurgerErzbischof Burger in Osternachtspredigt: Schwerkranke und Sterbende dürften nicht dem Zwang ausgesetzt werden, ihr Dasein rechtfertigen zu müssen. Vielmehr gelte: „Die Botschaft von Ostern ist die Botschaft vom Leben.“


kath.net

Vor einer einseitigen Betrachtung des Lebens, die die dunklen Seiten ausklammert, hat der Freiburger Erzbischof Stephan Burger (Foto) gewarnt. Schwerkranke und Sterbende dürften nicht dem Zwang ausgesetzt werden, ihr Dasein rechtfertigen zu müssen, sagte der Erzbischof von Freiburg in einer Osterpredigt im Freiburger Münster. Die Botschaft von Ostern sei eine andere: „Die Botschaft von Ostern ist die Botschaft vom Leben.“

„Beihilfe zum geräuschlosen Abschied aus der Mitte der Lebenden“

Suizid und Beihilfe zur Selbsttötung können nach Überzeugung von Erzbischof Burger keine Lösung zum Überwinden des Leids sein: „Der Tod würde so in ein künstlich herbeigeführtes Ereignis verwandelt, das kranken Menschen, die keine Aussicht auf Heilung mehr haben, einen geräuschlosen Abschied aus der Mitte der Lebenden ermöglichen soll. Dahinter steht ein Menschenbild, das einseitig an den Idealen von Unabhängigkeit, Selbstbestimmung, Leistungsfähigkeit und Gesundheit orientiert ist. “

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