PEGIDA und die Allianz der Islamophoben


Lutz Bachmann holt sich Verstärkung: vom rechten Rand überall in Europa | Getty
„Man muss sich immer selbst ein Bild von den Dingen machen“, sagt Geert Wilders. Im österreichischen Nachrichtenmagazin „Profil“ wird der strohblonde Rechtsaußen der niederländischen Politik nach seinem geplanten Besuch bei Pegida gefragt und auch nach dem „Hitler-Bärtchen-Selfie“ von Pegida-Chef Lutz Bachmann. „Das war sehr dumm von ihm. Aber wir machen alle Fehler.“  


Von Martin Fischer|The Huffington Post

Wilders kann von Erfolgen nur noch träumen

Am Montag kommender Woche soll Wilders in Dresden bei Bachmanns selbst ernannten „Patriotischen Europäern gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (Pegida) sprechen. Bis zu 30.000 Teilnehmer erhoffen die sich von dem Besuch – wie zu Hochzeiten, auch wenn sich zuletzt immer weniger Menschen dem montäglichen „Abendspaziergang“ durch die Dresdner Innenstadt anschlossen. Für die Polizei wird es ein weiterer Großeinsatz.

Wilders, dessen Partei Die Freiheit in letzter Zeit nur noch von früheren Erfolgen träumen kann, steht in den Niederlanden seit 2004 unter Polizeischutz. Wegen islamfeindlicher Äußerungen. Er sieht im Islam eine „kranke Ideologie“ und vergleicht den Koran mit Hitlers „Mein Kampf“.

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