Sind manche Menschen prädestiniert, gläubig zu sein? Dodo Bonelli antwortet


Raphael_M_BonelliSie suchen Antworten auf Lebensfragen. Seit vielen Jahren berät Psychiater Prof. Dr. Raphael Bonelli Menschen in Grenzfragen zwischen Psychiatrie und Religion. Ab sofort können Sie ihm eine Frage via Email stellen. In regelmäßigen Abständen wird der Wiener Mediziner vielleicht auch Ihre Frage beantworten. Die Fragen werden diskret behandelt und anonymisiert auf http://www.kath.net veröffentlicht. Schreiben Sie noch heute in möglichst kurzer Form Ihre Frage an bonelli@kath.net Schon morgen könnten Sie darauf eine Antwort bekommen.


kath.net

Sehr geehrter Herr Professor,

ich habe den Eindruck, dass manche Menschen (mich eingeschlossen) besonders sensibel und offen für religiöse, existentielle Fragen sind, andere hingegen eben nicht. Ich kann dies an meinen neun Geschwistern beobachten, die alle dieselbe katholische Erziehung der Eltern erhalten haben, aber dennoch – scheinbar ihrer Natur wegen – unterschiedlich den Glauben an sich heranlassen.

Mein zweiter Eindruck ist jedoch, dass die Offenheit für ebensolche Fragen und das dringende Bedürfnis nach Antwort Voraussetzung ist, einen tiefen und überzeugten Glauben zu entwickeln. Bedeutet das dann nicht, dass manche Menschen prädestiniert sind gläubig zu sein, andere aber nicht? Hier meine konkrete Frage: Wie stark ist der Zusammenhang zwischen bestimmten psychischen Gegebenheiten und Gläubigkeit? Wo beginnt Glaube, wo hört Psyche auf? XY

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2 Comments

  1. „Gläubig sein“ läßt sich wohl mit „weniger intelligent sein“ gleichsetzen

    Das Pew Research Survey 2012 listet im UK noch 48% Christen bei 8% Fundamentalisten, Erstsemester der Universitäten glauben zu 34%, fertige Akademiker nur zu 3,3%. Glaube und Intelligenz schließen sich als Gegensätze aus, wer wenig weiß muss viel glauben. Die „London School of Economics and Political Science“ prüft 2009 den IQ von 14.000 Menschen. Atheisten haben ein IQ >106, religiöse Einfaltspinsel IQ<95 und Fanatiker IQ<70. Die GCSE-Studie mit 6.600 Zwillingspaaren belegt den Bildungserfolg von Kindern bestimmen besonders erbliche Faktoren.

    Die Aus- und Weiterbildung in Beruf und Wissenschaft mit realen Fakten gilt krsassen Religioten als strafbare Blasphemie, konsumiert wird heiliger Humbug, TV-Soaps und Pornos. Eine Prüfung 63 ähnlicher Studien bestätigt diese IQ Verteilung als typisch. Gläubige haben Gehirnschäden als "Brainwash" Folge, sind ungebildet, geistig unflexibel mit Intoleranz durch ewige Glaubenswahrheiten. Sie vermehren sich rapide wie Karnickel, ihre Kinder sind mit Glaubenshumbug verdummbibelt und zeugen wiederum Dumpfbacken als ewig Gestrige.

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