Francis S. Collins: Etwas Kreationismus gefällig?


Francis S. Collins, Bild: wikimedia.org/PD
Wie ein Genetiker vom Atheisten zum Christen wurde – Papst Benedikt XVI. hat den evangelikalen Christen 2009 in die Päpstliche Akademie der Wissenschaften aufgenommen.


kath.net

Einer der weltweit renommiertesten Genetiker hat sich in seinem Leben vom Atheisten zum evangelikalen Christen gewandelt. Der US-Amerikaner Francis S. Collins, Direktor der Nationalen Gesundheitsinstitute in Bethesda (Bundesstaat Maryland), leitete von 1993 an das Humangenomprojekt zur vollständigen Entschlüsselung des menschlichen Erbgutes. Die Forschung öffnete ihm die Augen für die Großartigkeit und Komplexität des DNS-Moleküls, dem Träger der Erbinformation. Man könne nur staunen, dass im Zellkern „Gottes Software“ des Lebens sitze, so Collins. Im Jahr 2012 erschien in Deutschland sein Buch „Gott und die Gene.

Ein Naturwissenschaftler entschlüsselt die Sprache Gottes“. Doch bis zu dieser Erkenntnis war es für den heute 64-Jährigen ein langer Weg. Er wuchs in einer wenig religiösen Familie auf. Bis zum Universitätsstudium verstand er sich als Gottesleugner. Der Glaube erschien ihm als eine irrationale und emotionale Angelegenheit. Doch die Begegnung mit sterbenskranken Patienten ließ ihn ins Grübeln kommen. Beim Nachforschen habe er mit Erstaunen festgestellt, dass es gute Gründe für die Existenz Gottes gebe. Seine Annahme, dass es keinen Gott gebe, schien ihm schließlich als die am wenigsten plausible.

weiterlesen