„Weltmaschine“ beschleunigt wieder Teilchen


Bild aus der Bauzeit des LHC. ©CERN
Bild aus der Bauzeit des LHC.
©CERN
Der größte Teilchenbeschleuniger der Welt ist nach einer umfassenden Modernisierung seit Ostersonntag wieder in Betrieb. In dem unterirdischen Ringtunnel zwischen Frankreich und der Schweiz sollen Protonen aufeinanderprallen – mit mehr Energie als je zuvor.


Hamburger Abendblatt

In den Zerfallsprodukten suchen Forscher nach bislang unentdeckten Bausteinen unseres Universums. Den Neustart des Large Hadron Colliders (LHC) am Europäischen Kernforschungszentrum (Cern) verfolgten Forscher und Physikbegeisterte in einem Live-Blog im Internet.

„Alles hat hervorragend geklappt“, sagte Cern-Generaldirektor Rolf-Dieter Heuer, 66, in der Nähe von Genf. Zuvor hatte um 10.41 Uhr der erste und um 12.27 Uhr der zweite Teilchenstrahl den 27 Kilometer langen LHC-Ring passiert. „Das Herz des Cern schlägt jetzt wieder im Rhythmus des LHC“, sagte der Stuttgarter Physiker. Die Modernisierungsarbeiten der „Weltmaschine“ dauerten über zwei Jahre.

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