Apostel Fürst lehnt gottesdienstliche Homosegnung ab


Bild: wikimedia.org/CC BY 3.0
CDU-Kreisvorsitzender Stefan Kaufmann wollte seinen Lebenspartner „kirchlich heiraten“. Bereits vor einem Jahr hatte er geäußert: „Und es ist auch Politik, wenn ich den Bischof bitte, unsere Segnung zu genehmigen.“


kath.net

Der Stuttgarter CDU-Politiker Stefan Kaufmann wollte seinen langjährigen Lebenspartner in einer katholischen Zeremonie kirchlich „heiraten“. Dies hat Gebhard Fürst, Bischof von Rottenburg-Stuttgart, abgelehnt. Darüber berichteten die „Stuttgarter Nachrichten“ am Dienstag. Jetzt wird ein altkatholischer Pfarrer die Segnung vornehmen. Doch auch der altkatholische Pfarrer stellte gegenüber den „Stuttgarter Nachrichten“ spürbar reserviert fest: „Es wird die Segnung ihres gemeinsamen Lebenswegs – von einer Ehe kann nicht gesprochen werden.“ Außerdem sei man aber nur bei Mitgliedern der Gemeinde bereit, Segnungsfeiern auszurichten, denn man wolle nicht zur „Pilgerstätte von homosexuellen Paaren aus ganz Deutschland“ werden. Inzwischen ist Kaufmanns Lebenspartner aus der katholischen Kirche ausgetreten und Mitglied der altkatholischen Gemeinde geworden. Kaufmann selbst äußerte gegenüber den „Stuttgarter Nachrichten“, dass er weiterhin „kritisch-konstruktives Mitglied“ der römisch-katholischen Kirche bleiben wolle. Der Konflikt wurde innerhalb weniger Stunden deutschlandweit in Medien aufgegriffen, dabei wurden praktisch nur Stellungnahmen von bekannten oder unbekannten Persönlichkeiten zitiert, die der Position von Bischof Fürst bzw. der katholischen Kirche kritisch gegenüber stehen.

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