Smolensk – neue Fakten entdeckt


Geöffneter Flugdatenschreiber // (cc) Nova13 [CC BY-SA 3.0] / Wikimedia
Die von der Militärischen Staatsanwaltschaft berufenen Experten haben die Black Box-Aufnahmen des in Smolensk verunglückten Flugzeugs erneut untersucht. Dabei sind sie auf bisher unendeckten Aufnahmen gestoßen. Diese sind genauer und enthüllen neue Fakten für die Ermittlungen.


Von Dorota Rędzikowska|POLEN HEUTE

Kurz vor dem fünften Jahrestag der Flugzeugkatastrophe bei Smolensk, bei der der damalige Präsident Lech Kaczynski samt seiner Frau und 94 weiteren Personen ums Leben gekommen sind, tauchen neue Fakten zur Klärung der Ursachen der Katastrophe auf. Ein neues Expertenteam, das die Militärische Staatsanwaltschaft berufen hat, hat die Aufnahmen der Flugdatenschreiber erneut untersucht. Die Experten haben dabei bisher unbekannte Aufnahmen entdeckt.

An die neusten Ergebnisse sind die Redakteure des Radiosenders RMF FM gekommen und sie haben diese auch veröffentlicht. Durch die neuen Untersuchungen sollen bis zu 30 Prozent mehr registrierte Worte verstanden worden sein. Nun werden die alten und neuen Dokumente miteinander verglichen. So hat sich allerdings herausgestellt, dass sich im Cockpit des Tupolew-Flugzeugs in den letzten zwanzig Minuten vor der Katastrophe ständig andere Personen – außer der Besatzung – befanden.

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