Ayaan Hirsi Ali: Der Dschihad bedroht das islamische Haus


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Nach dem Arabischen Frühling wird eine Reform des Islams kommen, sagt Ayaan Hirsi Ali. In ihrem neuen Buch erklärt sie ihren Optimismus. Und warum es dafür Dissidenten braucht.


Von Regina Mönch|Frankfurter Allgemeine

 

Der Islam ist keine Religion des Friedens. Das ist einer dieser Sätze, die in dem zumeist ruhig argumentierenden Text ab und an aufblitzen. Klare Ansagen, die niemand anders verstehen soll als eine Aufforderung zur öffentlichen Debatte über den Islam und seine Reformierbarkeit. Denn die Zeit drängt, auch weil die mit dieser Religion legitimierte Gewalt zunimmt, weil der Dschihad endgültig als Gefahr ins Bewusstsein des Westens gedrungen ist und das einfältige Argument, die meisten Muslime seien doch ganz anders, nämlich friedlich, diesen sich ausbreitenden „Heiligen Krieg“ weder erklärt noch eindämmen wird. Ayaan Hirsi Ali lässt keinen Zweifel daran, dass die Zeit nun drängt, und sie ruft uns auf, die Zeichen, die für eine Reform, ja eine Reformation des Islams sprechen, richtig zu deuten und endlich jene zu ermutigen, die sich längst auf den Weg dahin gemacht haben, nicht selten unter Lebensgefahr.

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