Ministerpräsident Tillich warnt vor Ausländerhetze bei Wilders-Besuch


Geert Wilders (Bild: Sebastiaan ter Burg, CC-BY-SA)
Geert Wilders (Bild: Sebastiaan ter Burg, CC-BY-SA)
Die Pegida-Bewegung hat mit rückläufigen Teilnehmerzahlen zu kämpfen und setzt am Montag auf das Zugpferd Geert Wilders. Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich warnt aber vor dem Besuch des niederländischen Islamgegners.


Berliner Zeitung

Vor dem Besuch des niederländischen Islamgegners Geert Wilders bei der Pegida am Montag in Dresden hat Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich vor ausländerfeindlichen Entgleisungen gewarnt. „Fremdenfeindliche oder rassistische Ausfälle durch Redner werden wir nicht dulden und konsequent gegen die Veranstalter vorgehen“, sagte der CDU-Politiker am Sonntag.

Die „Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (Pegida) erwarten bei der Kundgebung mit Wilders bis zu 30.000 Teilnehmer. Zahlreiche Parteien, Verbände und Initiativen haben zu Gegendemonstrationen aufgerufen. Das Bündnis „Dresden Nazifrei“ hat Blockaden angekündigt.

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