Muslime sind gleichgültige Heuchler und Judenhasser


Ein Flüchtlingscamp in Libanon (Symbolfoto) © DFID – UK Department for International Development @ flickr.com (CC 2.0), bearb. MiG
Welt-Chefkommentator Jacques Schuster ist Journalist. Zu seinem Job gehört die Recherche. Wenn es aber um die Verunglimpfung von Muslimen geht, zieht er Arbeitsverweigerung vor und lebt seine Abneigung in seinen Artikeln aus. So auch am Wochenende.


Von Sanjay Patel|MiGAZIN

“Es gibt zwei Arten von Toten – diejenigen, deren Schicksal sich politisch missbrauchen und deren Tragödie sich lautstark betrauern lässt, und diejenigen, welche halt gestorben sind.”

Das schreibt Jacques Schuster, Chefkommentator der Zeitung “die Welt” anlässlich des Leids der Palästinenser im syrischen Flüchtlingslager Jarmuk. Die Terrormiliz “Islamischer Staat” hatte letzte Woche große Teile von Jarmuk eingenommen. Die deutsche Presse spricht von Todeslager, tiefster Hölle, schwärzestes Loch der Hölle, tödlicher Falle und so weiter.

Jacques Schuster geht es in seinem Artikel weniger um diejenigen, die “halt gestorben” sind, sondern vornehmlich darum, was doch für “ewige Heuchler” die Muslime und Araber im Allgemeinen und die Palästinenser in Gaza und Westjordanland im speziellen sind. Sein Argument folgt dem typischen Muster des Lichterkettenarguments der selbst ernannten politisch Inkorrekten. Das Lichterkettenargument zielt darauf ab, Gutmenschen der Heuchelei zu überführen, weil diese nur bei rassistischen Übergriffen gegen Einwanderer mit Lichterketten protestieren, aber bei gewalttätigen Übergriffen von Einwanderern gegen Deutsche schweigen.

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