Wie Schweizer auf die Salafisten-Masche reinfallen – und zum Islam konvertieren


«Jesus im Islam» Ein Mitglied des Salafisten-Netzwerks «Jesus im Islam» auf dem Berner Bahnhofplatz Quelle: watson.ch
Eine in Deutschland als extremistisch eingestufte Salafisten-Organisation missioniert in der Schweiz auf der Strasse. Die Aktivisten sind die gleichen wie die der Aktion «Lies!» und stammen aus dem Dunstkreis des Islamischen Zentralrats Schweiz IZRS.


Von Kian Ramezani|Aargauer Zeitung/watson

Die Salafisten glauben fest daran, dass der Islam irgendwann die ganze Welt erobern wird. Wie die ultra-radikalen Muslime dabei vorgehen, war vergangene Woche auf dem Bahnhofplatz in Bern zu beobachten: Mit «Jesus im Islam»-Plakaten auf dem Rücken weckten Jugendliche das Interesse von Passanten und nutzten Jesus als Anknüpfungspunkt für Gespräche mit Gleichaltrigen.

Was viele tatsächlich nicht wissen: Jesus gilt im Islam als Prophet und wird im Koran 93 Mal namentlich erwähnt. Das primäre Ziel der Aktion des Netzwerks «Jesus im Islam» war allerdings nicht das bessere Verständnis zwischen den Religionen. Die christliche Vorstellung Jesu als Sohn Gottes ist in den Augen der Salafisten eine Sünde.

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