Bistum Limburg: Was die Kirche mit 1 Milliarde Euro macht


Bild: @Kiwi_Gold/twitter
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Der frühere Limburger Bischof Tebartz-van Elst und sein mehr mehr als 30 Millionen Euro teurer Bischofssitz beschäftigen heute noch die Gemüter. Eine Ausstellung soll nun Transparenz schaffen und über das Vermögen der Kirche aufklären.


Von Peter Hanack|Frankfurter Rundschau

Die ersten Christen hatten – so steht zu vermuten – noch kein Problem mit Geld. Sie hatten einfach nicht viel davon, und das wenige teilten sie dann christlich. So ist es nicht geblieben. Das Bistum Limburg etwa besitzt heute rund tausend Millionen Euro. Viel Geld. Oder doch nicht? Und woher kommt eigentlich dieses Vermögen? Für was ist es gut? Und wer bestimmt darüber, wofür es ausgegeben wird? Fragen wie diese sind es, um die es in einer Ausstellung geht, die die Katholische Erwachsenenbildung (KEB) des Bistums erstellt hat. Seit Donnerstag ist sie im Kreuzgang des Bischöflichen Ordinariats in Limburg zu sehen, und zwar bis 30. April. Danach soll die Ausstellung mit ihren 17 Schautafeln durch die Pfarrgemeinden wandern.

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