„Ex Machina“: Das Ding aus einer allzu nahen Welt


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foto: upi Künstliche Intelligenz auf zaghafter Entdeckungsreise: In Alex Garlands cleverem Science-Fiction-Drama „Ex Machina“ ist der vernunftbegabte Roboter Ava (Alicia Vikander) die neueste Errungenschaft eines Technologiekonzernchefs
„Ex Machina“ ist ein kluger und kompakter Science-Fiction-Film über Menschen, die sich mit künstlichen Intelligenzen messen. Ein Gespräch mit dem Science-Fiction-Autor Alex Garland, der erstmals auch Regie geführt hat.


Gespräch|Dominik Kamalzadeh|derStandard.at

Mit dem wachsenden Optimismus, demnächst über avancierte Formen künstlicher Intelligenz zu verfügen, werden auch die Warnrufe lauter. Der Physiker Stephen Hawking meinte Ende vergangenen Jahres gar, A. I. könnte das Ende der Menschen einläuten – die Wesen würden beginnen, sich selbst zu reproduzieren. Auch wenn er dies später wieder etwas relativierte: Die Vorstellung, eine Technologie könnte sich über ihre Schöpfer erheben, ist nicht aus der Welt zu schaffen.

Der britische Science-Fiction-Autor Alex Garland, der mit seinem Aussteigerroman The Beach (1996 verfilmt mit Leonardo DiCaprio) mit 26 Jahren zum Star seines Genres wurde, schätzt diese Ängste im Gespräch mit dem STANDARD gelassener ein. Hawking sei unglaublich intelligent, doch „wir sollten uns nicht vor Technologien fürchten, sondern vielmehr vor uns selbst. Menschen sind immer zu noch schrecklicheren Dingen fähig.“

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