Kirchen gegen Sterbehilfe: „Brauchen keine Ärzte, die töten“


todesspritzeDie Kirchen wollen schwer kranken Menschen ein „Sterben in Würde“ ermöglichen. Diese brauchten Zuwendung „und nicht den Giftbecher“. Die Forderung steht im Mittelpunkt der diesjährigen „Woche für das Leben“. Sie wurde mit einem ökumenischen Gottesdienst eröffnet.


Hamburger Abendblatt

Die katholische und die evangelische Kirche in Deutschland haben angesichts der Sterbehilfedebatte einen würde- und liebevollen Umgang mit todkranken Menschen gefordert.

„In Würde sterben zu dürfen, heißt eben nicht, alle Optionen zu haben, um sich jederzeit selbst töten zu können“, sagte der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, am Samstag in Hamburg zum Auftakt der „Woche für das Leben“. Kardinal Reinhard Marx, der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, ergänzte, die Angst vor Leid und Tod nehme in der Gesellschaft zu – und so die Attraktivität von Sterbehilfevereinen.

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