Neil deGrasse Tyson: Politicians Denying Science Is ‘Beginning Of The End Of An Informed Democracy’

CREDIT: National Geographic Channels/Scott Gries
What will you be doing on Monday, 4/20, at 11 p.m.?
Perhaps watching the premiere of acclaimed astrophysicist and author Neil deGrasse Tyson’s new show StarTalk. Tyson, who may be best known for hosting the reboot of Carl Sagan’s Cosmos series in 2014, will now be appearing weekly on the National Geographic Channel in what may be the first late-night science talk show.


By Ari Phillips|CLIMATEPROGRESS

Along with a trusty cast of comedians and science-minded folks like Bill Nye, Tyson hopes the adaptation of his popular podcast to a broadcast format will make getting a regular dose of science as pain-free as possible. He thinks that by embedding it between pop culture discussions and entertaining asides, the science will go down easy, and even leave you wanting more. And he’s right.

The first episode features an interview with George Takei, who requires no introduction to any Star Trek fans: he played Hikaru Sulu, helmsman of the USS Enterprise. Takei has also become known for his activism surrounding human rights. Other guests this season include President Jimmy Carter, director Christopher Nolan, evolutionary biologist Richard Dawkins, astronaut Chris Hadfield, and Ariana Huffington.

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EU will Seenotrettung für Flüchtlinge deutlich ausbauen

Brand auf einem Flüchtlingsschiff vor den Küsten Europas © Szene aus "Report Mainz"
Brand auf einem Flüchtlingsschiff vor den Küsten Europas © Szene aus „Report Mainz“
Bis zu 950 Menschen mussten sterben, um die Politiker der EU zum Handeln zu bewegen. Nun folgt ein Krisentreffen dem nächsten. Geplant ist etwa ein Ausbau der Seenotrettung, die kürzlich noch zusammengestrichen worden war.


evangelisch.de

Die Europäische Union will nach der jüngsten Flüchtlingstragödie im Mittelmeer ihre Aktivitäten zur Seenotrettung deutlich ausbauen. Es gebe Pläne, die doppelte Zahl von Rettungsschiffen und das doppelte Budget einzusetzen, berichtete Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) nach einem EU-Krisentreffen am Montag in Luxemburg. Die Innen- und Außenminister der 28 EU-Länder waren dort außerplanmäßig zusammengekommen, nachdem sich vor der libyschen Küste in der Nacht zum Sonntag das wohl schlimmste Flüchtlingsdrama der europäischen Geschichte ereignet hatte. Beim Untergang eines überfüllten Fischerbootes sollen bis zu 950 Menschen ums Leben gekommen sein.

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Immer mehr Morde an Umweltschützern

klimawandelWeltweit würden fast doppelt so viele Umweltschützer wie Journalisten wegen ihrer Arbeit getötet, vor allem in Süd- und Mittelamerika und Asien.


Die Presse

Im Konflikt um landwirtschaftliche Flächen, Energieprojekte und Bergbauvorhaben werden Umweltschützer immer häufiger zu Opfern von Gewalt. Im vergangenen Jahr seien mindestens 116 Naturschützer getötet worden, teilte die Organisation Global Witness am Montag mit. Das waren 20 Prozent mehr als im Vorjahr und so viele wie nie zuvor.

Bereits zwischen 2007 und 2011 habe sich die Zahl der Morde an Umweltschützern verdreifacht, schrieben die Experten von Global Witness. Damit seien sie die wohl am stärksten gefährdete Aktivistengruppe. Weltweit würden fast doppelt so viele Umweltschützer wie Journalisten wegen ihrer Arbeit getötet.

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Robert Spaemann: Sterbehilfe? Euthanasie? ‚Wir müssen JETZT auf die Bremse treten!‘

Robert.Spaemann

„Täuschen wir uns nicht: Der Druck auf Menschen, sich töten zu lassen – Menschen, die leben, aber deren Sterben begonnen hat –, wird unvermeidlich. In den Niederlanden hat er längst eingesetzt.“


Von Prof. Robert Spaemann|kath.net

Prof. Robert Spaemann sprach dieses Grußwort bei der Fachtagung des „Bundesverbandes Lebensrecht“ (BVB) zur „Woche für das Leben“ am 18. April 2015 in Hamburg.

Als ich vor 40 Jahren öffentlich vor einer Wiedereinführung der Euthanasie warnte, hielten Freunde von mir das für ungerechtfertigte Schwarzmalerei. Der Grund für die Warnung waren die neuen exzessiven Möglichkeiten der apparativen Lebensverlängerung. Menschen werden um ihr Sterben betrogen, und Moribunde zum Leben gezwungen, inzwischen oft bis zu dem Augenblick, wo man ihre lebendigen Organe für Transplantationen braucht. Ich schrieb damals, es liege nahe, den ausgeweideten Menschen zu töten. Nun kann man das Tötungsverbot umgehen durch Umdefinition des Todes. Der sogenannte Hirntod wurde von einer Harvard-Kommission zum Tod des Menschen erklärt. Der Arzt hat dann nicht mehr die Aufgabe, eine vorzeitige Bestattung zu verhindern, sondern die umgekehrte, die Angehörigen davon zu überzeugen, dass der scheinbar Lebende in Wirklichkeit tot ist. Statt der Forderung, langsam zu sein, gilt es nun schnell zu handeln. Hinter dieser Entwicklung steckt die obsessive Vorstellung, Leben und Tod müssten in die Verwaltung des Menschen gelegt und es müsse immer etwas gemacht werden, statt den Tod in der Endphase des Sterbens geschehen zu lassen.

Die Verteidiger der Euthanasie und die Verteidiger der Pflicht, Leben uneingeschränkt zu verlängern, haben gemeinsam eine Weltsicht, nach der auch im letzten Stadium des Lebens immer etwas gemacht werden muss, entweder Leben oder Tod, wodurch der Mensch um den Akt des Sterbens betrogen wird. Der Arzt ist seit jeher definiert durch seine Kunst, die Qualität des Lebens zu verbessern und das Leben zu verlängern. Aber verlängern – wie lange?

Aus der Straffreiheit des Selbstmords leitet man das Recht ab, dem Kranken beim Suizid behilflich zu sein. Das ist ein Trugschluss. Zunächst: Der Suizid ist in unserer Rechtsordnung nicht erlaubt und kann auch gar nicht erlaubt werden. Es gibt allerdings die Möglichkeit der Straffreiheit für verbotene Handlungen. Mit dem Suizid entzieht der Mensch sich der Rechtsgemeinschaft. Der Staat hat hier nichts mehr zu verbieten und nichts zu erlauben. Falls der Suizidversuch der Gesellschaft Kosten verursacht, muss der Suizidant diese allerdings übernehmen. Der Selbstmord ist im engsten Sinn des Wortes Privatsache. Moralisch, wenn auch nicht juristisch qualifizierbar sind aber auch Privatsachen. Dass der Selbstmord moralisch geächtet bleibt, ist für die menschliche Gemeinschaft von größter Wichtigkeit. Denn wenn er eine sozial akzeptierte und institutionell ausgestattete Möglichkeit ist, wird es unvermeidlich sein zu verhindern, dass daraus die Pflicht wird, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen, um den anderen nicht weiter zur Last zu fallen. Schon die Stoiker haben diesen Schluss gezogen. Wie viele Menschen heute schon so handeln, spielt keine Rolle. Es ist nun einmal logisch zwingend: Wenn ich anderen einen Dienst erweisen kann und dies nicht tue, dann trifft mich die Verantwortung für die Folgen der Unterlassung. Das Bewusstsein, das eigene Weiterleben gehe zu Lasten der Angehörigen und der Kranke könnte sie von dieser Last befreien. Es kann in dem, der dazu zunächst nicht bereit ist, den Todeswunsch erst entstehen lassen.

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Einreiseverbot für Ex-Mitarbeiter von Cern und ETH

Begründete das Einreiseverbot gegen den Physiker mit der Wahrung der inneren Sicherheit der Schweiz: Das Bundesverwaltungsgericht in St. Gallen. (5. Juli 2012) Bild: Gaetan Bally/Keystone
Das Bundesverwaltungsgericht hat die Beschwerde eines Physikers gegen ein Einreiseverbot in die Schweiz abgewiesen. Der ehemalige Mitarbeiter der ETH Lausanne und des Cern in Genf war im Mai 2012 in Frankreich wegen Unterstützung der Organisation al-Qaida des Islamischen Maghreb zu fünf Jahren Haft verurteilt worden.


Der Bund

Nach Verbüssung seiner Strafe wollte der Physiker wieder in die Schweiz einreisen. Er hatte in der Schweiz zwar keine Anstellung mehr, aber wie aus dem am Montag publizierten Urteil des Bundesverwaltungsgerichts hervor geht, ist er für seine Forschung auf den Kontakt und Austausch mit anderen Physikern angewiesen.

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„Wie beerdige ich einen Nazi?“

schwule_nazisNeonazis in Tröglitz oder Dortmund, Pegida-Anhänger in Dresden oder Frankfurt – der rechte Rand drängt sich immer wieder in die Mitte – mal mehr, mal weniger stark. Martin Schindler ist Pfarrer im hessischen Nidda und kirchlicher Beauftragter zur „Prävention gegen Rechtsextremismus im ländlichen Raum“ – seine Projektstelle ist ein EKD-weites Unikum. Im Interview erklärt er, warum sich die Institution Kirche schwer mit einer klaren Position gegen rechts tut und welche Hilfen Gemeinden vor Ort brauchen.


evangelisch.de

Sie haben eine halbe Stelle zur Prävention gegen Rechtsextremismus im ländlichen Raum. Tut Kirche damit genug gegen Rechtsextremismus?

Martin Schindel: Es gibt in Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen viele KollegInnen, in der Jugendarbeit, in den Pfarrämtern, die in ihrer alltäglichen Arbeit immer wieder auch Rechtsextremismus zum Thema haben, die sich gegen Nazis engagieren, die Bildungsangebote machen und noch vieles mehr. Ich glaube, es fehlt in der evangelischen Kirche eine dauerhafte Stelle, von der aus diese Arbeit unterstützt und manchmal fokussiert werden kann. Ein Beispiel: Es wäre gut, wenn eine zentrale Stelle in unserer Kirche fertige Unterrichtseinheiten für Konfi-Unterricht oder Schulklassen vorhalten und verbreiten würde: Dann müssten diejenigen, die vor Ort tätig sind, diese nur noch abrufen. Das würde manches einfacher und effizienter machen.

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Niederlande: 1000 Kirchen vor Schließung

Amsterdam, Rijksmuseum. Bild:bb
Amsterdam, Rijksmuseum. Bild:bb
In den Niederlanden stehen etwa 1.000 katholische Kirchen vor der Schließung. Die Zahl der praktizierenden Gläubigen hat in den letzten Jahren dramatisch abgenommen und macht diesen Schritt notwendig.


kath.net

Die niederländischen Katholiken würden sich auf eine „Zukunft ohne Kirchen“ einstellen, berichtet Radio Vatikan. Kardinal Willem Eijk, der Erzbischof von Utrecht und Vorsitzender der niederländischen Bischofskonferenz, hat in seinem Hirtenbrief zur Fastenzeit angekündigt, etwa 1.000 katholische Kirchen schließen zu müssen.

Damit stehen etwa zwei Drittel aller katholischen Kirchen in den Niederlanden vor dem Zusperren. Das sei notwendig geworden, weil in vielen Pfarren die Zahl der Gläubigen so niedrig sei, dass der Pfarrbetrieb nicht mehr möglich sei, begründete Eijk die Maßnahmen. Gleichzeitig forderte der Erzbischof die Gläubigen auf, angesichts des Verschwindens der Kirche nicht zu verbittern.

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Vom Terroristen zum Evangelisten: Hisbollah-Gründer: «Millionen Muslime sind auf der Suche»

Daniel Shayesteh, Bild: jesus.ch
32 Jahre lang lebte Daniel Shayesteh im islamischen Extremismus und Terrorismus. Doch als er begann, für seine Doktorarbeit die Religionen zu vergleichen, war er von den Ergebnissen schockiert. Heute ist Shayesteh überzeugter Christ und warnt Christen vor dem Islam.


jesus.ch

«Oft habe ich geschrien: ‚Allah, ich will Christen töten, ich will Juden töten!‘ Wir planten viele Sachen, böse Sachen gegen die christliche Welt, schreckliche Dinge gegen die jüdische Welt. … Nur durch Gottes Gnade bin ich hier.» So beginnt das Zeugnis von Daniel Shayesteh.

Bereits als Kind ist Daniel berühmt: Er kann schon mit neun Jahren muslimische Rituale durchführen und den Koran aufsagen. So wird er als einziger von seinen elf Geschwistern und Halbgeschwistern ausgesucht, um eine Koranschule zu besuchen. Bald erlangt er höhere Machpositionen unter den islamischen Extremisten im Iran. Gemeinsam mit zwei anderen gründet er die Hisbollah im Iran als revolutionäre Armee, welche 1979 in der Islamischen Revolution Mohammad Reza Schah aus dem Land jagt. Shayesteh wird politischer Leiter und hilft, im Land die Scharia durchzusetzen.

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EU-Kommission mahnt Deutschland wegen Sprachtests im Ausland

EuropaDas Festhalten Deutschlands an den Sprachtest im Ausland vor einem Ehegattennachzug hat Folgen. Die EU-Kommission hat ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland eingeleitet. Die Linkspartei kritisiert die Haltung der Regierung als “inakzeptabel”.


MiGAZIN

Die EU-Kommission hat ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland eingeleitet wegen den umstrittenen Sprachtests im Ausland vor einem Ehegattennachzug. Das teilt die Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der Linksfraktion im Bundestag (BT-Drs. 18/4598) mit, die dem MiGAZIN vorliegt.

Hintergrund des Verfahrens gegen Deutschland ist der Doğan-Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom Sommer letzten Jahres. Darin hatte der EuGH die Sprachtests im Ausland vor dem Ehegattennachzug als unzulässig eingestuft. Den Luxemburger Richtern zufolge verstößt die Einschränkung gegen das Verschlechterungsverbot des EU-Türkei-Assoziationsabkommens.

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Bauvorhaben für Moschee in Leipzig stockt: Widersprüche

Vorsitzender der Ahmadiyya, Abdullah Uwe Wagishauser. dpa/S. Stache
Das Bauvorhaben für eine Moschee in Leipzig ist ins Stocken geraten. Nach dem positiven Bauvorentscheid haben Nachbarn Widersprüche eingereicht, sagte ein Stadtsprecher der Deutschen Presse-Agentur. Die Einsprüche würden nun von der Landesdirektion geprüft. „Momentan steht das ganze Verfahren still“, sagte der Sprecher.


FOCUS ONLINE

Die islamische Ahmadiyya-Gemeinde will im Stadtteil Gohlis eine Moschee mit zwei Minaretten für etwa 100 Gläubige aus der Stadt und dem Umland bauen. „Wir haben von den Einsprüchen noch keine Begründungen“, sagte der Bundesvorsitzende der Glaubensgemeinschaft Abdullah Uwe Wagishauser.

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Die ganze Erbärmlichkeit des Christentums

jesus_love_noLiebe Afrikaner, Europa und die ganze „zivilisierte“, christliche Welt braucht Euch nicht. Wir brauchen Eure Bodenschätze, Seltene Erden, Metalle, Öl, Diamanten, Gold, aber Euch brauchen wir nicht. Es ist ein tödliches Missverständnis, dass Ihr der Meinung seit, Euer Lebensglück läge im Norden, über den kleinen Teich, gemeinhin bekannt als Mittelmeer.
Selbst wenn die Förderung aller Reichtümer Eurer Länder, die Grundlagen des Lebens zerstören. Die Korruption, religiöser Wahnsinn Euch flüchten lassen.

Die christlichen Werte der ach so christlichen Welt sind beliebig. Man redet über Lebens-und Sterbehilfe, weil man befürchtet die Kontrolle über den Pöbel zu verlieren, und begründet dies gut-christlich. Ihr könnt nicht ernsthaft meinen Teilhabe in der Zivilisation zu erlangen. Das ist anmaßend, Ihr seit eine ernsthafte Bedrohung der westlichen Sozialsysteme und im göttlichen Schöpfungsplan des Christentums ist kein Platz für Euch.

Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland, Präambel:

Im Bewußtsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen,
von dem Willen beseelt, als gleichberechtigtes Glied in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen, hat sich das Deutsche Volk kraft seiner verfassungsgebenden Gewalt dieses Grundgesetz gegeben.
Die Deutschen in den Ländern Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen haben in freier Selbstbestimmung die Einheit und Freiheit Deutschlands vollendet. Damit gilt dieses Grundgesetz für das gesamte Deutsche Volk.

Beseelt und verantwortlich gilt nicht für Euch. Die Würde des Menschen ist durch das Christentum jederzeit verletz-und antastbar. Es ist eine Frage der Prioritäten und nicht eine Frage der Menschlichkeit. Die gut bestellten Zivilisationen des Westens haben Angst vor Euch, Ihr seid Reichtum-schmälernd.

Immer dann, wenn die Menschlichkeit im Mittelmeer ersäuft erschrecken die Routinen, die Schlagzeilen und die Empörung der Politiker. Nicht zu vergessen die Schlagwortgeber aus den Kirchen, völlig nebensächlich ob nun evangelisch oder katholisch, geheuchelte Barmherzigkeit, die begrenzte Sicht christlicher Menschen, egoistisch allemal. Geheuchelte Betroffenheit, Tote als Abschreckung, das hat System und wird, weil man die Deutungshoheit in Sachen christlicher Nächstenliebe besitzt, beliebig verwendet. Solange der zivilisatorische Gradmesser Christentum mehr Geld für das Töten von Menschen ausgibt, als für Bildung, wirtschaftlicher Hilfe, Aufbau funktionierender Sozialsysteme, Beseitigung von lokaler Korruption, solange wird weiter Ersoffen und die Tränen der religiösen Politiker sind heimliche Freudentränen.

Ihr seid keine willkommene Ware. Mietet Euch ein Containerschiff, produziert Frachtpapiere und ihr werdet von den Seekriegsschiffen der Christenheit in die Häfen Eurer Träume geleitet. Ware ist willkommen, Menschen nicht.

Kurienerzbischof Gänswein: Keine Wende in kirchlicher Familienethik

Papst Franziskus während einer Synode zum Thema Familie© Max Rossi/Reuters/Bearb.BB
Papst Franziskus während einer Synode zum Thema Familie© Max Rossi/Reuters/Bearb.BB
Kurienerzbischof Georg Gänswein erwartet von der kommenden Bischofssynode keine Änderungen in der katholischen Lehre zu Ehe und Familie: «Ich kann mir nicht vorstellen, dass man in der Substanz von der kirchlichen Kontinuität Abschied nimmt».


kath.net

Kurienerzbischof Georg Gänswein erwartet von der kommenden Bischofssynode keine Wende in der katholischen Lehre zu Ehe und Familie. «Ich kann mir nicht vorstellen, dass man in der Substanz von der kirchlichen Kontinuität Abschied nimmt», sagte Gänswein, Präfekt des Päpstlichen Hauses, in einem am Montag veröffentlichten Interview des Internetportals katholisch.de. Er hoffe, dass das Hauptthema «Evangelisierung und Familie» im Blick bleibe und sich «die Debatten sich nicht in einigen Teilproblemen verlieren».

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Überraschung im Mikrobiom der Yanomami

Die Yanomami leben weitgehend isoliert von der westlichen Zivilisation © Cmacauley/ CC-by-sa 3.0
Vielfältig und resistent: Die Bakterien im Körper der Yanomami sind so artenreich wie bei keinem zuvor analysierten Menschen – ein Hinweis darauf, wie stark unsere westliche Lebensweise unsere mikrobiellen Mitbewohner verändert hat. Überraschend auch: Das isolierte Amazonasvolk trägt bakterielle Resistenzen selbst gegen modernste synthetische Antibiotika, obwohl sie nie in Kontakt mit der modernen Medizin waren, wie Forscher im Fachmagazin „Science Advances“ berichten.


scinexx

Jeder von uns trägt mehr Mikroben im Körper als eigene Zellen. Die meisten dieser Mitbewohner sind nicht nur harmlos, sie sind auch essenziell für unsere Gesundheit. Sie beeinflussen unser Immunsystem, helfen bei der Verdauung und beeinflussen vermutlich sogar, was wir essen. Auch für die Weitergabe von Resistenzen an Krankheitserreger spielt die Darmflora eine wichtige Rolle.

Isoliertes Amazonasvolk

Bei jedem von uns ist das Mikrobiom durch typische Einflüsse der Zivilisation wie industriell hergestellte Lebensmittel und die Einnahme von Antibiotika und anderen Medikamenten geprägt. „Aber wie stark sich das menschliche Mikrobiom durch unseren westlichen Lebensstil verändert hat, war bisher unbekannt“, erklären Jose Clemente von der Icahn School of Medicine am Mount Sinai Hospital in New York und seine Kollegen. Um das herauszufinden, haben sie nun erstmals das Mikrobiom der Yanomami analysiert.

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IS-Miliz zeigt Video mit Enthauptung äthiopischer Christen

Die IS-Miliz zeigte ein Video mit Enthauptung äthiopischer Christen in Libyen Foto: Open Doors
Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat ein Video ins Internet gestellt, das die Enthauptung und Erschießung von äthiopischen Christen in Libyen zeigen soll. Die etwa fünfminütige Szene ist Teil eines halbstündigen Videos, das am Sonntag im Internet auftauchte.


pro Medienmagazin

Das Video hat den Titel: „Die Anbeter des Kreuzes, die zur feindlichen äthiopischen Kirche gehören“. Ein schwarz gekleideter Dschihadist hält vor der Ermordung der Äthiopier eine Ansprache in englischer Sprache „an die Nation des Kreuzes“, womit die Christen gemeint sind. „Unsere Schlacht ist eine Schlacht zwischen Glaube und Blasphemie (Gotteslästerung)“, sagt er. Die Christen müssten entweder zum Islam konvertieren oder die für Christen vorgesehene Kopfsteuer bezahlen, fügt er hinzu.

Die rund 20 Opfer sind auf zwei Gruppen an unterschiedlichen Orten – eine Wüstenlandschaft und eine Meeresküste – aufgeteilt. Die Angehörigen der ersten Gruppe werden aus nächster Nähe von hinten erschossen, die der zweiten Gruppe mit Messern enthauptet. Die Echtheit des Videos konnte zunächst nicht bestätigt werden.

Amtsgericht Dortmund: Nazi-Pendant von “Scharia-Polizei” nicht strafbar

Die sog. Shariah-Polizisten auf Streife. Bild. MiGAZIN
Sechs Nazis hatten sich in Dortmund mit einheitlichen T-Shirts als “Stadtschutz” aufgespielt – als Antwort auf die “Scharia-Polizei” in Wuppertal. Das Amtsgericht Dortmund hat die Anklagege gegen die Nazis jetzt zurückgewiesen. Das Verfahren gegen die “Scharia-Polizisten” läuft noch.


MiGAZIN

Das Tragen von T-Shirts mit der Aufschrift “Stadtschutz” ist nicht strafbar. Eine entsprechende Klage gegen ein halbes Dutzend Nazis hat das Amtsgericht Dortmund noch vor Eröffnung des eigentlichen Verfahrens abgewiesen. Rechtsradikale hatten im September vergangenen Jahres auf den Straßen patrouilliert, einheitliche T-Shirts getragen und sich dabei als “Stadtschutz” aufgespielt.

Die Staatsanwaltschaft bewertete das Auftreten als einen Verstoß gegen das Uniformverbot im Versammlungsgesetz. Danach ist das Tragen von Uniformen oder gleichartigen Kleidungsstücken als Ausdruck einer gemeinsamen politischen Gesinnung an öffentlichen Versammlungen verboten. Das sieht das Amtsgericht Dortmund anders. Laut Richter sehen die T-Shirts eher aus wie ein Mottoshirt bei einem Junggesellenabschied und nicht wie eine Uniform.

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Isaac Asimov: „Kreativität braucht Isolation“

(Rowena Morrill / Wikipedia / GNU FDL)
In einem bisher unveröffentlichten Essay von 1959 beschreibt der berühmte Science-Fiction-Autor Isaac Asimov, wie sich Kreativität anregen lässt.


Von Issac Asimov|Technology Review

1959 wurde der Science-Fiction-Autor Isaac Asimov von seinem Freund Arthur Obermayer als externer Berater zu einem Projekt der US-Regierung eingeladen. Es ging darum, kreative Konzepte für ein Raketenabwehrsystem zu entwickeln. Asimov kam zu einigen Sitzungen, entschied sich dann aber gegen eine Mitarbeit, weil er keinen Zugriff auf geheime Informationen haben wollte – das hätte seine Redefreiheit eingeschränkt. Vor seinem Abschied schrieb er als einzigen offiziellen Beitrag diese Abhandlung. Sie blieb unveröffentlicht, bis Obermayer sie vor Kurzem beim Aufräumen alter Akten wiederentdeckte.

Worin auch immer der Prozess der Kreativität genau bestehen mag, er ist in allen Bereichen im Wesentlichen derselbe. Ob also eine neue Kunstform, ein neues Gerät oder ein neues wissenschaftliches Prinzip erschaffen wird, immer sind ähnliche Faktoren im Spiel.

Um das Phänomen zu verstehen, kann man sich anschauen, wie die großen Ideen der Vergangenheit entstanden sind. Leider aber ist den Erschaffenden selbst niemals klar, mit welcher Methode sie vorgegangen sind.

Was aber, wenn zwei Personen gleichzeitig und unabhängig voneinander auf dieselbe bahnbrechende Idee kommen? Ihre Gemeinsamkeiten könnten sehr erhellend sein. Nehmen wir die Theorie der Evolution durch natürliche Selektion, unabhängig voneinander erdacht von Charles Darwin und Alfred Wallace.

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FBI lieferte jahrzehntelang falsche forensische Analysen

Bild: wikimedia.org
Fehlerhafte Haaranalysen sollen angeblich zur Verurteilung hunderter möglicherweise unschuldiger Angeklagter geführt haben.


Die Presse

Experten der US-Bundespolizei FBI haben nach einem Bericht der „Washington Post“ jahrzehntelang massenhaft falsche kriminaltechnische Analysen geliefert. Fehlerhafte Haaranalysen hätten zur Verurteilung hunderter möglicherweise unschuldiger Angeklagter seit den 1970er-Jahren geführt. Meist habe es sich um Mord- oder Vergewaltigungsfälle gehandelt.

Die Zeitung spricht von einem der „größten forensischen Skandale“ in den USA. Dem am Sonntag veröffentlichten Zeitungsbericht zufolge, der sich auf neuste Untersuchungen unter anderem von Anwälten bezieht, hätten mehr als 95 Prozent der bisher untersuchten 268 Fälle ergeben, dass Haaranalysen fehlerhaft gewesen seien. Die falschen Analysen hätten jeweils die Argumente der Anklage begünstigt, hieß es weiter. Bei den betroffenen Verfahren habe es auch 32 Todesurteile gegeben, 14 Verurteilte seien seitdem entweder hingerichtet worden oder im Gefängnis gestorben. Unklar war zunächst, ob und gegebenenfalls wie viele Prozesse nun neu aufgerollt werden müssen.

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Fremdenfeindlichkeit: Deutschland, Deutschland überall

Brand auf einem Flüchtlingsschiff vor den Küsten Europas © Szene aus "Report Mainz"
Brand auf einem Flüchtlingsschiff vor den Küsten Europas © Szene aus „Report Mainz“
Gewaltbereite Rechte bedrohen Politiker und Aktivisten immer hemmungsloser. Im Osten und im Westen. Und doch gibt es regional große Unterschiede. Eine Spurensuche.


Von Walter Wüllenweber|stern.de

Später, als der Schock langsam nachlässt und ihre Beine nicht mehr zittern, ist Karen Larisch beinahe froh, dass es passiert ist. „Jetzt wissen alle, dass ich mir die Bedrohung nicht einbilde. Jetzt habe ich einen super Zeugen: den stern.“ Karen Larisch ist die bekannteste Sozialarbeiterin der Stadt Güstrow in Mecklenburg-Vorpommern. Im alten Postamt hat die 45-Jährige ein Begegnungszentrum aufgebaut. Hier findet jeder Hilfe und Rat. Auch Flüchtlinge. Das macht Larisch zur Hauptzielscheibe der rechten Szene Güstrows. Den Kern bilden gut 120 größtenteils gewaltbereite Neonazis. Sie haben sich zu einer „Bürgerwehr“ zusammengeschlossen. Sobald es dunkel wird, gehen sie „auf Streife“. Ihr Anführer ist der Kleinkriminelle Nils Matischent. Vergangenen Herbst wurde er zu einer Bewährungsstrafe verurteilt, weil er 20 Waschmaschinen gestohlen hatte.

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Bischof beklagt Verwilderung der Sitten durch Pegida

Bild: pegida/FB, Screenshot:BB
Bild: pegida/FB, Screenshot:BB
Sachsens evangelischer Landesbischof Jochen Bohl hat eine Negativentwicklung in der deutschen Gesellschaft durch die islamkritische Pegida-Bewegung beklagt.


FOCUS ONLINE

Diejenigen, die bei den „Abendspaziergängen“ von Pegida gegen angebliche „Überfremdung“ demonstrieren, seien inzwischen mitverantwortlich „für eine Verwilderung der Sitten, die Gewalt als Mittel der politischen Auseinandersetzung begreift.“ Über die Gestaltung der Einwanderung nach Deutschland dürfe und müsse gestritten werden, sagte Bohl beim Gottesdienst zur Frühjahrstagung der Landessynode in der Dresdner Kreuzkirche. „Aber das hat gewaltfrei und nach demokratischen Regeln zu erfolgen.“

Bohl verwies auf die Übergriffe und Gehässigkeiten auf Fremde und Zugereiste sowie die Anfeindungen von Bürgermeistern und Landräten. Das alles sei Ausdruck einer Aggression, die sich gegen das Zusammenleben im demokratischen Rechtsstaat richte. „Es hat sich eine gefährliche Mischung aus geschürten Ängsten, persönlichem Scheitern und des Verdrusses an demokratischen Prozeduren zusammengebraut, die uns nicht ruhig lassen darf“, mahnte er.

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Grabtuch in Turin wieder für 2 Monate zu sehen

Das Turiner Grabtuch, Fotografie des Gesichts, Positiv links, rechts Negativ (Kontrast etwas verstärkt) Bild: wikimedia.org/CC BY-SA 3.0
Das Grabtuch im Duomo di San Giovanni, der Cattedrale di Torino oder auch einfach nur Dom und Cappella della Sindone genannt, befindet sich an den Palazzo Reale angegliedert, auf der Piazza San Giovanni.


Von Karl-Heinz Hänel|The Huffington Post

In der Cappella ist zur linken Seite des Altares, unterhalb der Loge der königlichen Savoyen-Familie, die in letzter Zeit wieder öfter aufgesuchte Grabtuch-Kapelle mit einem großen Schrein zu bestaunen, welcher das Turiner Grabtuch enthält, das jetzt nach vielen Jahren endlich mal wieder ans Licht der Öffentlichkeit gelangt.

Und somit auch wieder Stoff für abenteuerliche Spekulationen bietet. Denn wer auch immer in dem Leichentuch eingehüllt war, wird bis in alle Ewigkeit ein Rätsel sein, aus dem sich jedoch touristisch und belletristisch immer wieder aufs Neue Kapitel für Kapitel Kapital schlagen lässt.

Wen zeigen die Negative in der Cappella della Sindone?

Lag wirklich Jesus von Nazareth unter dem Tuch, das heute als Grabtuch von Turin verehrt wird? War es tatsächlich sein Körper, der sich wie eine Fotografie darauf abbildete und am 25. Mai 1898 vom Rechtsanwalt Secondo Pia auf dessen erstem fotografisch erstellten Negativ als Positiv offenbarte?

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