„Flüchtlinge können nicht einfach zur Deutschen Botschaft spazieren“


Bild: evangelisch.de
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Angesichts der jüngsten Flüchtlingskatastrophen im Mittelmeer fordert die Göttinger Migrationsforscherin Sabine Hess eine weitgehende Aufhebung des Visumszwangs.


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Das müsse zumindest für Länder gelten, in denen Kriege oder Bürgerkriege die Menschen in die Flucht trieben, sagte die Wissenschaftlerin dem Evangelischen Pressedienst (epd). Konkret nannte sie Syrien, Afghanistan, den Irak, Somalia und Eritrea. Hess ist Professorin am Institut für Kulturanthropologie der Göttinger Universität und beschäftigt sich seit mehr als 15 Jahren mit Migrationsforschung.

An ein Visum zu gelangen, sei für viele Flüchtlinge „ein Ding der Unmöglichkeit“, erläuterte die Forscherin: „Die können in der Regel nicht einfach zur Deutschen Botschaft in ihrem Land spazieren und sich ein Visum in den Pass stempeln lassen“.

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