Jihad-Tourismus: Türkei verhängte fast 13.000 Einreiseverbote


Deutsche im IS-Krieg - Nur über die anderen lesen wir nichts in der Presse © Sara @ flickr.com (CC 2.0), bearb. MiG
Deutsche im IS-Krieg – Nur über die anderen lesen wir nichts in der Presse © Sara @ flickr.com (CC 2.0), bearb. MiG
Die türkische Regierung hat nach eigenen Angaben mit einem Ansturm von ausländischen Extremisten zu kämpfen, die von der Türkei aus zum Jihad in Syrien aufbrechen wollen. Außenminister Mevlüt Cavusoglu sagte am Dienstag bei einem Besuch in Washington, sein Land habe gegen 12.800 Verdächtige ein Einreiseverbot verhängt. 1.300 ausländische Kämpfer seien ausgewiesen worden.


derStandard.at

Die Region befinde sich derzeit in einer „kritischen Phase“, so Cavusoglu: „Die Türkei ist eines der Transitländer für die ausländischen Kämpfer, und wir tun unser Bestes, damit das aufhört. Aber auch die Herkunftsländer müssen ihr Bestes tun, um diese Kämpfer festzunehmen, bevor sie aufbrechen.“ Dazu sei eine bessere internationale Zusammenarbeit nötig, etwa beim Informationsaustausch.

Kerry nimmt Herkunftsländer in Pflicht

Die an Syrien, den Irak und den Iran grenzende Türkei sei ein entscheidender Partner der USA bei der Bekämpfung der Jihadistenorganisation „Islamischer Staat“ (IS), sagte US-Außenminister John Kerry. Die IS sei zuletzt unter Druck geraten und daher „enorm von neuen Rekruten“ abhängig.

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