Schwuler Botschafter: Vatikan lenkt nicht ein – Homophobie


Verehrungswürdige Puppe. Themenbild
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Papst empfing den Franzosen persönlich. Bestellung wird wohl nicht bestätigt


kurier.at

Im Streit um die Nominierung eines homosexuellen Diplomaten als französischer Botschafter im Vatikan bleibt Papst Franziskus offenbar hart. Nach einem Bericht der Zeitung „Le Canard Enchaine“ vom Mittwoch empfing der Papst vor kurzem „sehr diskret“ den Diplomaten Laurent Stefanini und machte ihm klar, dass er als Botschafter vom Vatikan nicht bestätigt werde. Gut informierte Kreise bestätigten der Nachrichtenagentur AFP das Treffen vom Samstag, ohne aber Angaben zum Inhalt des Gesprächs zu machen.

Frankreich und der Vatikan liefern sich schon seit Monaten ein wahres Kräftemessen um Stefanini. Der 55-jährige Diplomat, der Katholik und bekennender Homosexueller ist, war bereits Anfang Jänner von der französischen Regierung als neuer Botschafter im Vatikan nominiert worden. Der Kirchenstaat bestätigte die Personalie aber bisher nicht, womit Stefanini sein Amt nicht antreten kann.

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