Bern: Protest gegen Udo Ulfkotte


Mina Ahadi und Udo Ulfkotte demonstrieren mit KIK gegen Islamkritik unautorisierter Bürger
Mina Ahadi und Udo Ulfkotte demonstrieren mit KIK gegen Islamkritik unautorisierter Bürger
Ein Buchladen in Bern verkauft Werke eines umstrittenen deutschen Verlags. Linksaktivisten prangern insbesondere den Autoren Udo Ulfkotte an.


20min.ch

Ein Werk des rechtspopulistischen deutschen Autors Udo Ulfkotte liegt in einer Berner Filiale des Buchhändlers Thalia auf. Der ehemalige FAZ-Journalist hatte im Jahr 2011 Schlagzeilen gemacht, als er behauptete, dass «orientalische Erntehelfer» ihre Notdurft in Erdbeerfeldern verrichten und damit Ehec-Bakterien verbreiten würden, um Konsumenten zu schaden. Ulfkotte sprach von einem «Fäkalien-Dschihad».

«Rückwärtsgewandte Ideologien»

Dass Ulfkottes neustes Buch «Gekaufte Journalisten – Wie Politiker, Geheimdienste und Hochfinanz Deutschlands Massenmedien lenken» nun in Bern verkauft wird, stösst Linksaktivisten der Autonomen Gruppe Bern sauer auf: «Das offene Angebot mitten in Bern suggeriert, das der Konsum des Verlags, des Autors und die Verbreitung der Inhalte bedenkenlos seien.» Man wehre sich gegen die «schleichende Verbreitung» solcher Literatur, da sie sich durch «Hetze und rückwärtsgewandte Ideologien» auszeichne. Die Aktivisten fordern einen Verkaufsstopp.

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