Islamistischer Terror: Polizeischutz für Kirchen


Propstei-Kirche Leipzig. Bild: propstei-leipzig.de
Propstei-Kirche Leipzig. Bild: propstei-leipzig.de
Nach den vereitelten Anschlägen von Paris machen sich auch die Sicherheitsbehörden in Deutschland Gedanken, wie sie darauf reagieren sollen. Man könne aber nicht vor jede Kirche zwei Polizisten stellen, heißt es.


Von Ute Rasche|Frankfurter Allgemeine

In Frankreich hat der Innenminister verstärkten Polizeischutz für Kirchen angeordnet. In Deutschland ist das bisher nicht der Fall. „Nach den vereitelten Anschlägen auf zwei Kirchen in Paris stehen wir aber in engem Kontakt mit den französischen Behörden“, heißt es im Bundesinnenministerium. Dabei geht es um das genaue Anschlags-Szenario und die Kontakte des mutmaßlichen Attentäters in die internationale islamistische Szene.

In Deutschland gibt es 24.200 katholische und 20.600 protestantische Kirchen. „Wir können jetzt nicht vor jede zwei Polizisten stellen“, sagt ein Sprecher des nordrhein-westfälischen Innenministeriums. In dessen Zuständigkeit fällt der Kölner Dom, das zweithöchste Gotteshaus Europas. 20.000 Besucher am Tag betreten den Dom. Die Sicherheitsvorkehrungen seien „auf hohem Niveau“, sagt der Dompropst. Deutlicher will er nicht werden: „Abwehrmaßnahmen, über die man spricht, sind keine.“

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2 Comments

  1. Die Zahlen der Kirchen stimmen ganz sicher nicht, dann hätte manche Pfarrei 2 oder gar 3 Kirchen und allle sind leer

    In der BRD mit 80,8 Mil. (2013) sind 34% der Bürger ohne Konfession, 30% evangelisch in 15.007 sowie 28% katholisch in 11.398 Pfarreien, 7% Muslime und Mitglieder absurder Sekten.

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