Drei Viertel der Hitzewellen sind hausgemacht


Hitzewellen sind schon jetzt häufiger – und das geht zum großen Teil auf unser Konto © freeimages
Selbst schuld? Forscher haben erstmals den menschlichen Anteil an aktuellen Wetterextremen beziffert. Ihr Ergebnis: Drei Viertel aller Hitzewellen weltweit und 18 Prozent aller Starkregen gehen auf unser Konto. Denn sie werden direkt oder indirekt durch den anthropogenen Klimawandel verursacht. Steigen die globalen Temperaturen weiter, wird sich auch der Anteil dieser hausgemachten Extreme weiter erhöhen, so die Forscher im Fachmagazin „Nature Climate Change“.


scinexx

Der Trend ist nicht mehr zu übersehen: Das Jahr 2014 brach erneut einen Wärmerekord, Hitzewellen häufen sich und vor allem in den Städten hat die Zahl der > deutlich zugenommen. Für die Zukunft sagen Klimaforscher selbst für gemäßigte Breiten dreimal mehr Hitzetote voraus.

Wie hoch ist unser Anteil?

Klar ist, dass Wetterextreme ein natürliches Phänomen sind – es hat sie schon immer gegeben. Klar scheint aber auch, dass sie zunehmen. Aber wie viel von diesen Extremereignissen gehen wirklich auf das Konto des anthropogenen Klimawandels? Das haben Erich Fischer und Reto Knutti von der ETH Zürich nun mit Hilfe von Methoden aus der Wahrscheinlichkeitsrechnung untersucht.

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