Nepal Reinhold Messner kritisiert „Zwei-Klassen-Rettung


„Es ist zynisch, dass man um die Bergsteiger am Mount Everest, die sich für 80.000 bis 100.000 Dollar diese Besteigung kaufen können, einen solchen Hype macht“: Extrembergsteiger und Abenteurer Reinhold Messner.© Horst Ossinger/DPA
Nach dem Beben in Nepal kritisieren die Mount-Everest-Kenner Reinhold Messner und Peter Habeler die Retter. Statt den gut versicherten Bergsteigern, sollten sie mehr den Opfer in Kathmandu helfen.


stern.de

Nach dem verheerenden Erdbeben in Nepal prangert der Bergsteiger Reinhold Messner eine „Zwei-Klassen-Rettung“ an. Seiner Meinung nach werden bei den Hilfsaktionen die Prioritäten falsch gesetzt, wie er am Montag im Radiosender hr-Info erläuterte. In erster Linie müsse man den Menschen in der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu helfen und nicht den Bergsteigern, erklärte der 70-Jährige, der zu den bekanntesten Bergsteigern der Welt gehört. „Im Kathmandutal und in den Schluchten drum herum ist eine viel größere Katastrophe passiert.“

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