Weltweit 347 Medien- und Online-Vertreter in Haft


Symbolbild / Bild: imago/Future Image
Die Arbeit von Journalisten wird stetig erschwert, warnen „Reporter ohne Grenzen“. Finnland gilt als Land mit der höchsten Pressefreiheit.


Die Presse

Die Journalistenorganisation Reporter ohne Grenzen weist anlässlich des Tages der Pressefreiheit am 3. Mai auf die weltweiten Gefahren für Journalisten und Medien hin. Laut Reporter ohne Grenzen sind 2015 bereits 22 Journalisten wegen der Ausübung ihres Berufes getötet worden. 158 Journalisten und 13 Medienassistenten sowie 176 Online-Aktivisten und Bürgerjournalisten befinden sich in Haft.

Informationskriege, religiöse Motive, Repressionen im Zeichen der nationalen Sicherheit sowie Gewalt bei Demonstrationen schränkten die Arbeit von Journalisten zunehmend ein. Die Lage für unabhängige Medien sei zuletzt weltweit schlechter geworden. Allein beim Terroranschlag auf das französische Satiremagazin „Charlie Hebdo“ wurden im Jänner in Paris acht Journalisten ermordet.

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