Apostel Ipolt: Deutsche Vertriebene sollen Flüchtlingen heute helfen


Görlitzer Bischof erinnert daran, dass nach 1945 Millionen Deutsche aus dem Osten in West- und Mitteldeutschland aufgenommen wurden. «Heute ist es ja deutlich weniger dramatisch als damals – auch was die Zahl der Flüchtlinge angeht».


kath.net

Zum 70. Jahrestag des Kriegsendes hat der Görlitzer Bischof Wolfgang Ipolt (Foto) besonders die Heimatvertriebenen zur Flüchtlingshilfe gemahnt. In einem Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) erinnerte er am Mittwoch daran, dass nach 1945 Millionen Deutsche aus dem Osten in West- und Mitteldeutschland aufgenommen wurden. «Gerade diejenigen, die das selbst erlebt haben – beziehungsweise ihre Kinder und Enkel – sollten heute ein wenig von dieser Gastfreundschaft zurückgeben», betonte der katholische Oberhirte. «Das wäre aus meiner Sicht eine ideale Form der Erinnerung.»

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