Bodo Ramelow und Werner Henning über Staat und Kirche


Ministerpräsident Bodo Ramelow und Landrat Werner Henning (rechts) diskutierten in der Galerie in der Burg Großbodungen am Sonntagnachmittag über Staat und Religion. Foto: Fabian Klaus
Großbodungen (Eichsfeld). Im Raum ist die Spannung spürbar. Dicht gedrängt sitzen 120 Menschen und warten auf die Protagonisten des späten Nachmittags.


Von Fabian Klaus|Thüringer Allgemeine

Im Raum ist die Spannung spürbar. Dicht gedrängt sitzen 120 Menschen und warten auf die Protagonisten des späten Nachmittags. Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) und Landrat Werner Henning (CDU) treffen in Großbodungen zusammen – und sprechen über „Religion und Kirche – Staat und Politik“. Mit großer Spannung wird erwartet, was sich beide zu sagen haben. Der rote Ministerpräsident und der schwarze Landrat. Wer aber dieses Zusammentreffen auf die Farbe der Partei zu reduzieren versucht, der geht mit seiner Analyse fehl. Die Zuhörer erleben weit mehr. Sie erleben zwei Politiker, die sich nicht auf ihre Partei berufen und mit ihrem Auftreten schon die These von Raban Graf von Westphalen, er ist mit Frau Gerlinde Gräfin von Westphalen Gastgeber für das Gespräch in der Galerie der Burg in Großbodungen, stützen. „Wir sollten die Farben hinter uns lassen. Das gehört in das letzte Jahrhundert“, sagt der Moderator. Da geht das zweistündige Gespräch schon auf sein Ende zu.

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