Esoterik in Wien: Von Selbstheilung und Wunderwasser


Bild: svz.de
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Besonders Frauen mittleren Alters interessieren sich für Esoterik. Alternative Gesundheitsthemen liegen im Trend


Von Franziska Stoidl|derStandard.at

Noch nie waren sich Esoterik und Songcontest näher, als vergangenes Wochenende: Wer zu den Esoteriktagen in der Halle E der Wiener Stadthalle wollte, musste sich erst durch Staubwolken und Absperrungen kämpfen. Denn die Arbeiten für den Songcontest, der hier im Mai stattfindet, sind in der Zielgeraden.

In der Halle E, einem überschaubaren Teil der Stadthalle, ist von dieser regen Betriebsamkeit am Freitag Nachmittag noch wenig zu spüren. Insgesamt 70 Unternehmer, die sich dem esoterischen Bereich zugehörig fühlen, stellen hier aus. Sie kommen aus den unterschiedlichsten Richtungen: Hier wird aus Karten gelesen, Aura interpretiert und für diverse Weltanschauungen geworben. Über der Halle schwebt der schwere Duft von Räucherstäbchen.

Franz Prohaska organisiert mit seiner Münchener Eso-Team Gmbh Messen in Deutschland und Österreich. „Alternative Gesundheitsthemen greifen immer mehr“, beobachtet er. „Denn wenn Sie heute im Krankenhaus liegen, wird der Arzt betonen, was für einen großen Anteil an der Heilung der Mensch selbst mit seinen positiven Gedanken hat.“

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