„Weichei“ Josef Haslinger: „Charlie Hebdo“ trägt nicht zur Versöhnung bei


Bild. Charlie Hebdo
Bild. Charlie Hebdo
Der Präsident des deutschen PEN-Zentrums, Josef Haslinger, hat die Auszeichnung der französischen Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ mit einem US-Preis für Meinungsfreiheit kritisiert.


DER TAGESSPIEGEL

Die Zeitschrift überziehe religiöse Menschen mit Spott, dadurch fühlten sich viele beleidigt, sagte Haslinger am Mittwoch dem Deutschlandradio Kultur. „Das muss man nicht unbedingt mit einem Preis auszeichnen.“

Haslinger warf „Charlie Hebdo“ vor, die Zeitschrift trage in Paris zur Verschärfung des Klimas zwischen den gesellschaftlichen Gruppen bei – und nicht zur Versöhnung. Er wolle mit seiner Kritik der Freiheit der Kritik und Kunst keine Grenzen setzen, aber man müsse nicht alles mit einem Preis unterstützen.

„Wir sind darauf angewiesen, dass wir zu einem gedeihlichen Zusammenleben der verschiedenen Kulturen und Religionen kommen“, hob Haslinger hervor.

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