EKD-Präses Schwaetzer sieht Glaubensvermittlung als Zukunftsfrage


Irmgard Schwaetzer Präses der Synode der EKD. Bild: EKD, Fotograf: Andreas Schoelzel
Die Evangelische Kirche in Deutschland muss sich aus Sicht der EKD-Präses Irmgard Schwaetzer schon bald der zentralen Frage stellen, wie sie Menschen künftig für Religion begeistern kann.


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„Es wird darauf ankommen, neue und kreative Ideen zu finden, Menschen für den Glauben anzusprechen“, sagte die frühere FDP-Politikerin anlässlich der EKD-Frühjahrstagung in Würzburg der Deutschen Presse-Agentur. Die letzte Untersuchung zur Kirchenmitgliedschaft habe gezeigt, dass es gerade bei der jüngeren Generation einen Abbruch kirchlicher Traditionen gebe. Die Mitgliederzahl der Kirche sinkt bereits seit Jahren beständig. Auf der Tagung der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) an diesem Wochenende konstituiert sich das neue Parlament, und der Vorsitz für die kommenden sechs Jahre wird bestimmt. Schwaetzer, die seit 2013 amtiert, steht für eine Wiederwahl bereit. Das Parlament hat 120 Abgeordnete, die zum überwiegenden Teil von den 20 evangelischen Landeskirchen entsandt werden.