Ken Follett: Bibel wunderschön, aber unwahr


Ken Follett, Bild: wikimedia.org/CC BY-SA 3.0
Bestseller-Autor glaubt nicht an Leben nach dem Tod


Cicero

Trotz einer streng religiösen Erziehung glaubt der Schriftsteller Ken Follett weder an Gott noch an ein Leben nach dem Tod.  „Ich genieße lieber die Momente des Lebens“, sagte der 66 Jahre alte Brite dem Magazin Cicero (Maiausgabe).

Mit zwölf Jahren habe er im Zuge seiner religiösen Erziehung die gesamte Bibel gelesen. „Ich kenne die Bibel also ziemlich genau. Ich denke zwar, dass nichts von dem wahr ist, aber es ist hervorragend geschrieben.“ Die Sätze darin seien wunderschön und majestätisch.

Die Lehren Jesu gefallen dem Schriftsteller trotzdem. Auch die Bauten des Christentums üben eine Anziehungskraft auf Follett aus, der mit 130 Millionen verkauften Büchern zu den erfolgreichsten Schriftstellern zählt. Am letzten Tag seines Lebens wolle er noch einmal in eine Kathedrale, sagte er Cicero. „In London wird es Westminster Abbey sein.“