Bedford-Strohm: Debatte um das Alte Testament niedrigerhängen


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Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, wünscht sich eine Versachlichung der Debatte über den Status des Alten Testaments.


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„Nicht so hochhängen“, empfahl Bedford-Strohm am Samstag in Würzburg vor Journalisten. Es stehe nicht infrage, dass das Alte Testament Teil der christlichen Bibel sei. „Jesus Christus ist ohne das Alte Testament nicht zu verstehen“, sagte der bayerische Landesbischof.

Hintergrund seiner Äußerungen ist eine Kontroverse, die ein wissenschaftlicher Beitrag des evangelischen Theologe Notger Slenczka ausgelöst hatte. Darin hatte der Professor der Berliner Humboldt-Universität die Zugehörigkeit des Alten Testaments zum biblischen Kanon infrage gestellt. Diese These stieß unter Fachkollegen und beim Koordinierungsrat der Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit auf massive Kritik.