Papst warnt vor konfessionellen Differenzen um Ehe und Familie


Bild bearb. BB
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Die Fragen Ehe, Familie und Sexualität dürften im Dialog nicht verschwiegen werden aus Angst, den erreichten ökumenischen Konsens aufs Spiel zu setzen, betonte Franziskus.


kath.net

Papst Franziskus hat Katholiken und Lutheraner vor neuen konfessionellen Differenzen in Fragen von Ehe, Familie und Sexualität gewarnt. «Es wäre eine Sünde, wenn sich in diesen wichtigen Fragen» Differenzen verfestigen würden. Diese Themen dürften im Dialog nicht verschwiegen werden aus Angst, den erreichten ökumenischen Konsens aufs Spiel zu setzen, sagte er am Montag bei einer Begegnung mit der lutherischen Erzbischöfin Antje Jackelen von Uppsala im Vatikan.

Mit Nachdruck forderte der Papst die getrennten Christen auf, sich um eine volle und sichtbare Einheit zu bemühen. Die Spaltung der Christenheit widerspreche dem Willen Christi, sei ein Skandal vor der Welt und schade der Verkündigung des Evangeliums.

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