Uno-Konvention: Menschenrechtsaktivisten kritisieren Rassismus in Deutschland


Bild: pegida/FB, Screenshot:BB
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Deutschland muss sich kritische Fragen zur Fremdenfeindlichkeit anhören. Eine Regierungsdelegation stellt sich dem Anti-Rassismus-Ausschuss der Uno in Genf. Menschenrechtsaktivisten kritisieren die Stigmatisierung von Minderheiten.


SpON

Es könnte ungemütlich werden für Deutschland in Genf: Die Bundesregierung stellt sich dort ab dem Nachmittag kritischen Fragen unabhängiger Experten zu Fremdenfeindlichkeit und Rassismus hierzulande. Im Vorfeld der turnusmäßigen Anhörung zur Umsetzung der 1969 in Kraft getreten Uno-Konvention zur Beseitigung der Rassendiskriminierung riefen Menschenrechtsaktivisten die Bundesrepublik zu einem entschlosseneren Vorgehen auf.

Unter anderem die Pegida-Demonstrationen hätten deutlich gemacht, dass „Rassismus sich nicht nur in rechtsextremen Milieus, sondern in der gesamten Gesellschaft findet“, erklärte das Deutsche Institut für Menschenrechte. Man hoffe, dass die Anhörung im Anti-Rassismus-Ausschuss der Uno klar dazu beiträgt, dass „die Bekämpfung von Rassismus in Deutschland endlich zu einem wichtigen Politikfeld wird“, sagte Petra Follmar-Otto, Abteilungsleiterin des Instituts.

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