„Ein Schizophrener namens Muhammad erkannte Gott“ – Hand abgehackt


Image by Lars Vilks published in Nerikes Allehanda along with the editorial. Bild: wikimedia.org/ fair use under United States copyright law
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Die Islamisten hatten einen Hochschullehrer verstümmelt, weil er in einer Prüfung einen Text verwendete, in dem ein Schizophrener namens Muhammad mit seiner Einbildung spricht, die er „Gott“ nennt


Von Peter Mühlbauer|TELEPOLIS

Gestern verurteilte ein Gericht im südwestindischen Bundesstaat Kerala 13 Islamisten zu Gefängnisstrafen zwischen drei und acht Jahren, weil sie sich an der Vorbereitung und Durchführung der Verstümmelung des ehemaligen Hochschullehrers T.J. Joseph beteiligt hatten. Ob sie dabei das Urteil eines so genannten „Taliban-Gerichts“ vollstreckten, konnte in dem Prozess nicht vollständig geklärt werden.

Die Tat, die bereits fünf Jahre zurückliegt, nahm ihren Lauf, als Studenten Flugblätter verteilten und Demonstrationen veranstalteten, auf denen sie behaupteten, der damalige Lehrbeauftragte für die in Kerala gesprochene dravidische Sprache Malayalam habe in einer Semesterabschlussprüfung am katholischen Newman College in Thodupuzha im März 2010 einen Text verwendet, der den islamischen Religionsstifter beleidigen würde. Der Katholik bestritt das und verwies darauf, dass er die Passage, in der die Prüflinge Kommata setzen sollten, einem vom Newman College genehmigten Lehrbuch entnommen hatte.

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